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The European Wind Energy Association (opm) - Windenergie in Osteuropa für 9 Millionen Haushalte bis 2020

- Ohne solide Gesetzgebung werden Investitionen zunehmend gestoppt -

Windenergie wird sich in Zentral- und Osteuropa bis 2020 eine bedeutende Stellung in der Stromproduktion erobern und in der Türkei werden die Kraftwerkskapazitäten zur Gewinnung von Windenergie noch schneller anwachsen - vorausgesetzt, dass in jedem der betreffenden Länder ein stabiler Gesetzesrahmen geschaffen wird.

Der Europäische Verband für Windenergie (EWEA) veröffentlichte heute seinen neuen Bericht "Eastern Winds", der die aufstrebenden Windenergiemärkte in allen zentral- und osteuropäischen Ländern, sowie in der Türkei, der Ukraine und Russland, analysiert.

"Windenergie wird in Zentral- und Osteuropa, die Türkei eingeschlossen, die Abhängigkeit des Energiesektors von fossilen Brennstoffen maßgeblich reduzieren" so EWEA-Vorstandschef Christian Kjaer. "Einige Länder allerdings - wie Tschechien, Ungarn und Bulgarien - verfügen über keine stabile Gesetzgebung für den Bereich Erneuerbare Energien. Investoren und Banken werden sich aus dem Sektor zurückziehen falls die Regierungen keine langfristigen politischen Entscheidungen für Erneuerbare Energien treffen."

Zwölf der neueren EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa planen, ihre Windenergiekapazität von 6.4 Gigawatt Ende 2012 auf 16 Gigawatt im Jahr 2020 erweitern. Das entspricht der Versorgung von 9 Millionen Haushalten1 mit Elektrizität. Die Türkei will bis 2023 Ihre Windkraftwerksleistung von aktuell 2.3 Gigawatt auf 20 Gigawatt steigern.

Polen und Rumänien haben - allein im Laufe des Jahres 2012 - ihre jährlich installierte Windkraftwerkskapazität so gut wie verdoppelt. Ende 2012 hatte Polen 2,5 Gigawatt, Rumänien 1,9 Gigawatt und Bulgarien 0,7 Gigawatt Windkraftwerkskapazität installiert.

Der Bericht wurde auf der "EWEA 2013" - Europas größter Windenergiekonferenz, die dieses Jahr in Wien stattfand - vorgestellt.

Den Bericht können Sie hier herunterladen: Eastern Winds


Quelle:5. Februar 2013, www.ewea.org

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