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EEV AG (opm) - Durchbruch für EEV AG und Erneuerbare Energien im Biomassekraftwerk Papenburg

Durchbruch für erneuerbare Energie: Mindestens 24 Gartenbau-Unternehmen und Gärtnereien in Papenburg, Westoverledingen und Weener können mit Wärme aus dem Biomassekraftwerk versorgt werden. Alle Bürgermeister wollen das Projekt unterstützen.

Wesentliche technische Verbesserungen im Kraftwerk, neue Förderungen für Restwärmenutzung und Fernwärmenetze sowie kluge Planung und gute Beratungen mit den Unternehmen vor Ort machen es möglich: Wärmeversorgung mit erneuerbarer Energie aus der Kraft-Wärme-Kopplung.

24 Gartenbaubetriebe haben inzwischen eine Interessenerklärung für die Fernwärmeversorgung durch das Papenburger Biomasseheizkraftwerk unterzeichnet.

Ein Meilenstein wird die seit 10 Jahren überfällige Fernwärmeauskopplung. 2009 wurden im EEG-Gesetz wirtschaftliche Anreize zur Wärmeauskopplung festgelegt. Auch durch die niedrigen Energiekosten infolge der Wirtschaftskrise waren diese Anreize für eine strategische Investition offenbar nicht ausreichend. Im August 2012 übernahm die Erneuerbare Energie Versorgung AG (EEV AG) das Biomassekraftwerk. Im Oktober 2012 wurde die Förderung für Fernwärmenetze und Restwärmenutzung deutlich verbessert. Die Preissteigerungen bei fossilen Energieträgern tragen nun zusätzlich dazu bei, dass Investitionen in Kraft-Wärm-Kopplung und die Fernwärmeversorgung vieler Unternehmen finanzierbar werden.

Durch die technischen Planungen von spezialisierten Ingenieurbüros für Kraftwerkstechnik und Energieeffizienz und die intensiven Beratungen mit 24 Gärtnerei- und Gartenbau-Unternehmen aus Papenburg, Westoverledingen und Weener wird die Wärmeversorgung mit erneuerbarer Energie möglich.

Die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Jan Peter Bechtluft (Papenburg), Eberhard Lüpkes (Westoverledingen) und Wilhelm Dreesmann (Weener) zeigten sich von dem Vorhaben beeindruckt und wollen es unterstützen. Übereinstimmung besteht auch über die Notwendigkeit, diese "ersten und weitere Informationen als Entscheidungsgrundlage für die beteiligten Ratsgremien zur Verfügung zu stellen." Eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Räte mit den Ingenieuren und Betreibern des Biomassekraftwerks wird zeitnah erfolgen.

Das Investitionsvolumen beträgt voraussichtlich ca. 25 Millionen Euro. Die geplante Vertragslaufzeit beträgt 10 Jahre. Die Betreiber des Biomassekraftwerkes und die Gärtnereibetriebe sind ebenso vom ökonomischen wie vom ökologische Sinn dieser Investitionen überzeugt.

"Die Gartenbaubetriebe werden von den fossilen Energieträgern Erdgas, Kohle und Öl unabhängig und reduzieren ihre Emissionen um rund 112.000 Tonnen Kohlendoxid und 80 Tonnen Kohlenmonoxid pro Jahr", so der leitende Ingenieur, Reinhard Schu.

Gärtnerei- und Gartenbauprodukte aus Papenburg und Umgebung werden weltweit exportiert. Die Wärmeversorgung mit erneuerbarer Energie ist nicht nur ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz sondern auch ein langfristiger Standortvorteil, der Arbeitsplätze schafft und sichert.

Kontakt:
Tyark Thumann
presse@eevag.de


Quelle: 18. Januar 2013, www.eev-ag.de

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