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juwi Holding AG (opm) - Stark, regional, länderübergreifend: Hochwald-Windpark setzt Maßstäbe

Stark, regional, länderübergreifend: Hochwald-Windpark setzt Maßstäbe

- Sieben neue Windräder im Grenzgebiet von Saarland und Rheinland-Pfalz geplant
- Gestattungsvertrag unterzeichnet
- Betrieb mit Bürgerbeteiligung

Das schönste Weihnachtsgeschenk haben sie sich schon selbst gemacht: Drei Tage vor Heiligabend besiegelten die saarländische Gemeinde Weiskirchen und die rheinhessische juwi-Gruppe den Bau eines modernen Windparks. Auf dem Schimmelkopf, in Sichtweite des Rathauses, wo der Gestattungsvertrag, eine Andienungsvereinbarung und ein städtebaulicher Vertrag unterzeichnet wurden, sollen bis 2014 vier leistungsstarke Windenergie-Anlagen des Typs Enercon E-126 errichtet werden. Zusammen mit drei Anlagen desselben Typs, die juwi auf der Gemarkung der rheinland-pfälzischen Nachbargemeinde Waldweiler plant, wird im Schwarzwälder Hochwald einer der ersten länderübergreifenden Windparks entstehen. Mit einem Jahresertrag von 130 Millionen Kilowattstunden leistet er einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

"Die Enercon E-126 ist ideal für diesen besonders windhöffigen Standort", sagt juwi-Projektmanager Stefan Kuczera. Die komplett in Deutschland gefertigte Windenergie-Anlage gilt als das leistungsstärkste Windrad für Binnenstandorte. In einer einzigen Stunde Volllastbetrieb erzeugt eine
E-126 genug Strom, um einen Drei-Personen-Haushalt zwei volle Jahre lang mit sauberer Energie zu versorgen. Ein wichtiger Beitrag zur Schonung endlicher Ressourcen und zum Umweltschutz.

"Energiewende und Naturschutz sind für uns keine Gegensätze", stellt Matthias Willenbacher, Gründer und Vorstand der juwi-Gruppe, klar. "Im Gegenteil: Beides gehört zusammen und wird bei unseren Projekten für regenerative Energieanlagen stets berücksichtigt. Das ist auch im Fall des neuen Windparks auf dem Hochwaldkamm so."

In Planung und Realisierung von Windparks räumt juwi dem Naturschutz oberste Priorität ein. Gerade an sensiblen Standorten wie Weiskirchen beeinflussen auch Artenschutzaspekte die Planungen. "Bei der Positionierung der einzelnen Anlagen achten wir darauf, dass alter Baumbestand möglichst verschont wird", sagt Willenbacher. "Zusätzlich gleichen wir die Eingriffe in den Baumbestand durch Aufforstungsmaßnahmen an anderer Stelle aus", so der der juwi-Vorstand. "Und zwar durch hochwertigen Mischwald. Damit schaffen wir neuen Lebensraum für viele Tiere, auch für Fledermäuse."

juwi hat bereits mehr als 150 Windräder an Waldstandorten projektiert bzw. aufgestellt und verfügt deshalb über große Erfahrung bezüglich der Auswirkungen auf das Ökosystem Wald. Diese belegen, dass die von einer großen Mehrheit der Bevölkerung begrüßte Energiewende ohne negativen Einfluss auf die Umwelt verwirklicht werden kann.

Auch in Sachen regionaler Wertschöpfung setzt das Windpark-Projekt Maßstäbe. Die Gemeinde Weiskirchen, die BürgerEnergieGenossenschaft (BEG) Hochwald und die juwi renewable IPP wollen den Windpark gemeinsam mit dem saarlandischen Energieversorger VSE AG betrieben und so dafür sorgen, dass ein möglichst großer Teil der wirtschaftlichen Vorteile den Menschen in der Hochwald-Region zu Gute kommt. Das sieht auch Weiskirchens Bürgermeister Werner Hero so: "Der Bau dieses grenzüberschreitenden Windparks mit Anlagen in Weiskirchen und Waldweiler ist unser Beitrag zur Energiewende. Durch die geplante Beteiligung der Gemeinde Weiskirchen, der BEG Hochwald und eines regionalen Energieversorgungsunternehmens an den Windkraftanlagen bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in der Region."

Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz und bietet Projektentwicklung sowie Produkte für die Energiewende an. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung - juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.800 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Solar-, Wind- und Bioenergie, aber auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings. Eine eigene Forschungsabteilung (juwi Research & Development) entwickelt Lösungen und Komponenten, um Strom aus erneuerbaren Energien günstiger zu machen. Elektromobilität und Speichertechnologien (z.B. juwi Home Power, der Batteriespeicher für Solaranlagen) runden das Portfolio ab. Bislang hat juwi im Windbereich rund 640 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 1.250 Megawatt an über 100 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ebenfalls rund 1.250 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund 4,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von etwa 1,3 Millionen Haushalten. Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in elf Bundesländern.

Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Michael Löhr, Pressesprecher juwi Holding AG, gerne zur Verfügung:

Energie-Allee 1
55286 Wörrstadt
Tel:  +49.(0)6732.9657-1207
Fax:  +49.(0)6732.9657-7009
Mobil: +49.(0) 152.549 289 42
Mail: mailto:loehr@juwi.de
Internet: www.juwi.de


Quelle: 27. Dezember 2012, www.juwi.de

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