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Die Zukunft der erneuerbaren Energien

Was die zukünftige Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland angeht, sind die Ziele der Politik recht ehrgeizig. Jüngst wurde eine Statistik veröffentlicht, die aufzeigt, welche regenerativen Energiequellen bis 2030 wie weit ausgebaut sein werden. Dieser Prognose zufolge soll die kumulierte Nennleistung der Windenergieanlagen in Deutschland bis zum Jahr 2030 etwa 108 Gigawatt betragen. Und obwohl die Bundesrepublik den bisher gesteckten Zielen immer noch ein wenig hinterherhinkt, gibt man sich optimistisch. Immer häufiger vernimmt man derzeit aber auch mahnende Stimmen!

Wie schnell schreitet die Wende voran?
Die Atomkraft gehört auf deutschem Boden schon bald der Vergangenheit an und die verstärkte Umwälzung auf regenerative Energiequellen ist das erklärte Ziel. Wie und wo grüner Strom generiert wird, erfährt man hier. Nicht alle sind allerdings der Ansicht, dass der Ausbau der alternativen Energiequellen wirklich derart schnell voranschreiten wird. Zu den regenerativen beziehungsweise erneuerbaren Energien gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse/Biogas, Photovoltaik, Solarthermie und die Erdwärme (Geothermie). Unter dem Begriff Primärenergieverbrauch ist der Gesamtenergieverbrauch aus Strom, Wärme und Verkehr in der Bundesrepublik Deutschland gemeint. Selbiger wird derzeit immer noch großteilig mit den Produkten konventioneller Energieträger wie Öl, Kohle, Gas und Kernenergie abgedeckt. Der Anteil des sogenannten Ökostroms soll sich in den kommenden Jahren kontinuierlich erhöhen - und hier setzt bei vielen die Skepsis ein: Die Ziele der Bundesregierung sind in den Augen einiger Bürger recht unrealistisch, obwohl die Energiewende nach den Geschehnissen in Fukushima vom Großteil der Bevölkerung gewünscht wurde.

Was muss verbessert werden?
Um den Anteil der regenerativen Energiequellen am Primärenergieverbrauch zu erhöhen, reicht es natürlich nicht allein, entsprechende Anlagen zu errichten! Vor allem die Technik, mit der die Energieausbeute erhöht werden kann, muss maßgeblich verbessert werden! Ein gutes Beispiel ist die Sonnenenergie: Herkömmliche Photovoltaikzellen erreichen im Durchschnitt einen Wirkungsgrad von etwa 10 bis 20 Prozent. Das bedeutet, dass lediglich 10 bis 20 Prozent der von der Sonne eingestrahlten Leistung in Strom umgesetzt werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Sonne selbstverständlich in der Nacht nicht scheint und auch im Winter die Leistung der Anlagen stark abnimmt. Besonders viel Hoffnung ruht auf der Windenergie. Flaute-Perioden werden hier mit Energiespeicherung und Einspeisungen aus dem Ausland überbrückt.