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Allgäuer Überlandwerk GmbH (opm) - Das Allgäu wird vernetzter und smart

Kempten, im Oktober 2018. Die Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) arbeitet, gemeinsam mit Partnerunternehmen, an einem Handlungskonzept sowie einem Pilotprojekt für einen Smart City-Ansatz in der Region Oberallgäu-Kleinwalsertal.

Der neue und vielseitig verwendete Begriff Smart City (intelligente Stadt) ist nicht eindeutig definiert. Im Allgemeinen wird er wie folgt zusammengefasst: Es geht um die gezielte Verbesserung der ökologischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und sozialen Infrastruktursysteme einer Stadt, mithilfe eines bewussten Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

„Anfangs haben wir geplant, den Smart City-Ansatz in Kempten aufzubauen. Nachdem die Digitalisierung aber nicht an der Stadtgrenze endet, haben wir uns dazu entschieden, auch Bereiche des Oberallgäus und des Kleinwalsertals in das Projekt zu integrieren.“, erläutert Michael Lucke, Geschäftsführer AÜW.

Projekterläuterung

Der vielschichtige Themenkomplex wird im Rahmen einer Projektgruppe verfolgt. Neben AÜW arbeiten ZAK Kempten - Zweckverband für Abfallwirtschaft, die Stadt Kempten, die Sozialbau GmbH sowie die Gemeinde Mittelberg im Kleinwalsertal gemeinsam in dem Projekt.

Schwerpunkt des ersten Schritts bildet die Ausarbeitung eines grenzübergreifenden

Handlungskonzepts mit dem Ziel, die Zusammenarbeit und Kommunikation der Projektpartner zu intensivieren. Ein vielversprechender Baustein in diesem Handlungskonzept kann zum Beispiel der Aufbau einer kommunal-übergreifenden Internet-Plattform sein, auf der die unterschiedlichsten Daten verschiedener Institutionen verwaltet werden können. Von großer Bedeutung für die Projektgruppe sind hier vor allem Verkehrsdaten, Geodaten, Umwelt- und Wetterdaten sowie Messdaten verschiedener Sensoren.

„Das Thema Smart City und die vielfältigen Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung entstehen, lassen sich leider nicht in einem Satz zusammenfassen. Wir stehen hier am Anfang und sehen viele Ansätze, die die Prozesse der Projektpartner, aber ebenso auch das Leben der Bürgerinnen und Bürger, vereinfachen können. Dazu zählen Services wie die Anzeige freier Parkplätze in der Innenstadt oder auch die Reservierung von Ladestationen für E-Fahrzeuge. Aber beispielsweise auch die Routenoptimierung der Leerung von öffentlichen Papierkörben gehört dazu. Sensoren in den Mülleimern zeigen an, ob diese voll sind oder noch leer. Das spart unter Umständen die Anfahrt. Auch defekte Straßenlaternen werden direkt angezeigt oder können durch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger in dem Portal gemeldet werden.“, erläutert Michael Lucke einige Anwendungsbeispiele von dem Smart City Projekt.

Die zu schaffende Plattform kann sich, unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Bestimmungen sowie wirtschaftlicher Aspekte, als Schlüsselerfolgsfaktor in einer intelligenten und modernen Region erweisen. Weiterhin sollen Vorteile bei der Erschließung von neuen Daten aus Sensornetzwerken entstehen, um den Bürgern in der Region daraus Mehrwerte anzubieten.

Die Fertigstellung und Anwendung des grenzübergreifenden Handlungskonzepts ist für Anfang 2019 geplant. Dieses dient dann als Grundlage zur Identifizierung konkreter Maßnahmen und Umsetzungen.

Parallel zur Ausarbeitung des Handlungskonzepts sollen in einem Pilotprojekt erste Erfahrungen im Umgang mit Sensornetzwerken im so genannten „Internet der Dinge“ gesammelt werden. Dieses befasst sich mit der Vernetzung von Alltagsgegenständen oder öffentlicher Infrastruktur, die Ihren Zustand über das Internet kommunizieren können.

Die Erstellung des Handlungskonzepts als Interreg-Projekt wird finanziell durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt, unter Begleitung der EUREGIO via Salina mit Sitz in Kempten.

Quelle: 26. Oktober 2018, www.auew.de

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