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KlimaGut Immobilien AG (opm) - Strategische Partnerschaft von fair-finance und KlimaGut

Die im Eigentum von 18 privaten Gesellschaftern, der deutschen GLS Bank und der Concordia oeco Lebensversicherung stehende fair-finance Holding erwarb Ende Februar 2018 die Aktienmehrheit an der Berliner KlimaGut Immobilien AG. Die verbleibenden 49 % an der Gesellschaft befinden sich im Streubesitz von 18 Aktionärinnen und Aktionären, wobei der größte Anteil mit gut 10 % auf den Vorstand Fabian Tacke entfällt. Das in Berlin ansässige Unternehmen entwickelt Immobilien nach ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien. Es bekennt sich als einer der ersten Immobilienentwickler in seiner Satzung zum Klimaschutz. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit liegt bei der Entwicklung innerstädtischer Wohnimmobilien.

Damit ist eine starke inhaltliche Nähe zur Wiener fair-finance Immobilien AG, einer 100 % Tochter der fair-finance Holding, gegeben, die Immobilienprojekte nach Kriterien bewertet, die weit über die gängigen Bewertungsstandards für Immobilien hinausgehen. So wird gerade das mit dem klima:aktiv Gold-Standard ausgezeichnete Wohn- und Gewerbeprojekt Living Garden in der Seestadt Aspern entwickelt, das über einen Immobilienfonds Teil des EUR 500 Mio. schweren Veranlagungsportfolios der auf Nachhaltigkeit fokussierten fair-finance Vorsorgekasse sein wird. Besonderer Wert wird dabei darauf gelegt, dass sich das Thema Nachhaltigkeit nicht nur auf die Themen Ressourcenschonung und CO2-Emissionen fokussiert, sondern hier der Bogen vom Energieverbrauch über die Baustoffe bis hin zu sozialen und gesellschaftlichen Aspekten gespannt wird.

In Berlin fand fair-finance in dem von KlimaGut entwickelten Immobilienprojekt Schleizer Straße ein erstes Projekt zur Diversifizierung des Immobilienportfolios und gleichzeitig auch einen Anknüpfungspunkt für einen strategischen Schulterschluss der beiden Unternehmen.

Parallelen gibt es auch im Engagement in Richtung neuer, innovativer Zugänge, um nachhaltig ausgerichteten Investoren noch bessere Kriterien und Bewertungsinstrumente zur Verfügung zu stellen. So hat KlimaGut gemeinsam mit CRIC, der Plattform für ethisch veranlagte Investoren, einen Leitfaden für ethisch-nachhaltige Immobilieninvestments entwickelt und am 1. März 2018 in Frankfurt vorgestellt. Der Leitfaden betrachtet den gesamten Immobilienzyklus und seine zehn Perioden, für die er jeweils eine umfassende Analyse soziokultureller, ökologischer und ökonomischer Aspekte vornimmt. Hieraus konnten insgesamt 49 zentrale Nachhaltigkeitskriterien für Immobilien abgeleitet werden.

Und auch bei fair-finance hat man sich der Frage nach Standards für nachhaltige Immobilien gewidmet und einen umfangreichen Kriterienkatalog als eigene Nachhaltigkeitsrichtlinie zur Immobilienbewertung entwickelt, der u.a. auch sozial-ethische Ansätze enthält und in absehbarer Zukunft in einer eigenen Studienreihe als erste Publikation erscheinen wird, die in weiterer Folge so angepasst werden soll, dass auch Immobilienprojekte in Deutschland nach dem „fair-finance Rating“ beurteilt werden können.

Auf dieser Basis sollen in Zukunft nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland Immobilien aus den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Soziales und Kultur mit einem starken Nachhaltigkeitsprofil entwickelt werden. Neben eigenen Projektentwicklungen werden auch Kooperationsprojekte mit gemeinwohlorientierten Initiativen finanziert.

Quelle: 13. April 2018, www.klimagut.ag

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