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Pressemitteilung juwi Invest GmbH - Erfolgreiches Repowering im Hunsrück! Weniger Windräder - aber mehr Strom!

juwi, der Wörrstädter Spezialist für erneuerbare Energien, baut in der Nähe von Simmern vier alte Fuhrländer FL 1000 ab und ersetzt sie durch eine Vestas V 112

Wörrstadt, 8. November 2012. Es klingt wie ein Zauberkunststück aus David Copperfields Trickkiste: Man baut vier alte Windräder ab, ersetzt sie durch ein einziges neues - und produziert damit die doppelte Menge Strom. "Das ist keine Hexerei sondern moderne Technik", sagt Ingo Sebastiani, beim rheinhessischen Projektentwickler juwi verantwortlich für das sogenannte Repowering. Damit soll in den kommenden Jahren die Energiewende umgesetzt werden ohne die Zahl der Windenergie-Anlagen ins Unermessliche zu steigern.

Seit fast zehn Jahren drehten sich im schönen Biebertal in Sichtweite des Hunsrück-Dorfes Reich vier Windenergie-Anlagen. Sie stammte allesamt vom Hersteller Fuhrländer und haben die Typenbezeichnung FL 1000. Errichtet um die Jahrtausendwende waren sie eines der ersten sichtbaren Zeichen der Energiewende im Raum Simmern.

"Mittlerweile sind die Anlagen nicht mehr zeitgemäß", sagt Repowering-Experte Sebastiani. Deshalb wurden die Windräder abgebaut und durch eine brandneue Vestas V 112 ersetzt. "Dieses Windrad", so Sebastiani, "hat eine Leistung von drei Megawatt und kann zwei Mal so viel sauberen Strom erzeugen wie die vier alten Windmühlen". Wichtig für die Energie- und Umweltbilanz der Maßnahme: Die Fuhrländer-Anlagen wurden generalüberholt und nach Polen verkauft, wo sie ihre Rotoren bereits wieder in den Wind recken und völlig ohne CO2-Ausstoß Strom erzeugen.

Der "Zaubertrick von Reich" ist kein Einzelfall. Überall im Land werden alte durch neue Windräder ersetzt und dabei in vielen Fällen die Zahl der Windräder reduziert. "Der Ertrag von Windkraftanlagen hat sich seit den 90er Jahren enorm erhöht: 1995 lag der Jahresertrag einer 500-Kilowatt-Anlage bei rund einer Million Kilowattstunden. Heute erzielt ein Windrad der Zwei-Megawatt-Klasse bei doppeltem Rotordurchmesser von ca. 80 Metern die vier- bis sechsfache Energiemenge", sagt Ingo Sebastiani, der bereits 24 weitere FL 1000 für einen Austausch im Visier hat.

Altanlagen durch neue, leistungsstärkere Windräder im selben oder benachbarten Landkreis zu ersetzen, ist für Anlagenbetreiber sehr interessant geworden. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zum 1. Januar 2009 können Altanlagen-Betreiber nicht mehr allein vom deutlich höheren Stromertrag der neuen Windenergie-Anlagen profitieren, sondern auch vom so genannten Repowering-Bonus in Höhe von 0,5 Cent pro Kilowattstunde, den die Bundesregierung im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) als zusätzlichen Anreiz geschaffen hat.

"Repowering bietet so eine attraktive finanzielle Alternative zum Weiterbetrieb der Altanlagen und lässt den Betreiber bzw. Investor am stetigen Aufschwung der erneuerbaren Energien partizipieren", sagt Ingo Sebastiani "Wir erstellen für jeden Interessenten ein individuelles Konzept."


Quelle: 08. November 2012, www.juwi-invest.de

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