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Aus dem greenValue Newsletter - EEG-Umlage 2013: Förderbetrag für Erneuerbare Energien, Bilanz positiv: Nutzen Erneuerbarer Energien, Drei Bundesländer versorgen sich mit über 75% Ökostrom

Nachstehend finden Sie redaktionelle Auszüge aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Oktober 2012. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.


EEG-Umlage 2013: Förderbetrag für Erneuerbare Energien steigt auf 2,3 Cent pro Kilowattstunde Strom

Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) steigt die Förderung für Strom aus Erneuerbaren Energien im kommenden Jahr auf voraussichtlich 2,3 Cent pro Kilowattstunde Strom (derzeit rund 2,1 Cent). Somit machen die Förderkosten für die Erneuerbaren weniger als die Hälfte der EEG-Umlage 2013 aus. Laut Berechnungen des BEE wird diese auf bis zu 5,2 Cent pro Kilowattstunde Strom ansteigen. Als Ursachen dafür sind unter anderem der Zuwachs Erneuerbarer Energien, die ausgeweitete Industrieförderung und sinkende Strompreise an der Börse. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Bilanz positiv: Nutzen Erneuerbarer Energien überwiegt die Kosten bei weitem

Die Förderung der regenerativen Energieversorgung rechnet sich für die Umwelt und die Gesellschaft. Positive wirtschaftliche Effekte und vermiedene Umweltschäden stellen die einhergehenden Kosten in den Schatten. So ergibt sich aus einer vom Bundesministerium geförderten Studie, dass der größte Kostenfaktor im vergangen Jahr die Fördersumme nach EEG mit rund 13,5 Milliarden Euro war. Dem gegenüber stehen jedoch nach Berechnungen der Agentur für Erneuerbaren Energien allein im Strombereich Nutzeneffekte von mind. 21 Milliarden Euro. Mehr Informationen und eine grafische Darstellung erhalten Sie hier.

Drei Bundesländer versorgen sich mit über 75% Ökostrom

Aus einer Erhebung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW geht hervor, dass Mecklenburg-Vorpommern mittlerweile 84 % seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen deckt. Danach folgen Brandenburg mit 76 % und Schleswig-Holstein mit 75 %. Untersuchungen haben gezeigt, dass große Potentiale auch in Bundesländern mit viel Industrie liegen. Mit den Potentialen wird aber unterschiedlich umgegangen. Nordrhein-Westfalen, das Saarland und die Stadtstaaten sind als Schlusslichter zu benennen. Im Bundesdurchschnitt beträgt der Ökostromanteil 21 %.


Quelle: greenvalue Newsletter für Investoren / Ausgabe Oktober 2012