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Pressemitteilung juwi Holding AG - Höher, effizienter, bunter: Neue Windräder bringen die Energiewende zu den Menschen

Eigentum über einen Fonds an zwei Windkraftanlagen bei Gau-Bickelheim / Infoveranstaltung über ökologische Geldanlage am 4. Oktober in Wörrstadt

Wörrstadt, 1. Oktober 2012. Autofahrer auf der A 61 sehen sie schon aus weiter Ferne: Mehrere schlanke Betonröhren wachsen nahe der Abfahrt Gau-Bickelheim in den Himmel. Es sind Windrad-Türme der besonderen Art. Nicht rund sondern eckig. Nicht Grau in Grau sondern in Pastelltönen bemalt. Errichtet werden sie von Advanced Tower Systems (ATS), einem Gemeinschaftsunternehmen des Projektentwicklers juwi mit dem niederländischen Unternehmen MECAL. Die Turbinen stammen von der Firma Kenersys. Jedes einzelne Windrad hat eine Leistung von 2,4 Megawatt und erzeugt in 90 Minuten Volllastlauf so viel Strom wie ein Durchschnittshaushalt in einem ganzen Jahr verbraucht. Doch ungewöhnliche Form, Farbgebung und hohe Stromausbeute sind nicht die einzigen Besonderheiten dieser Energiebündel. Zwei von ihnen sorgen künftig als Bürgerwindräder dafür, dass sich die Energiewende für viele Menschen in der Region auch ganz persönlich bezahlt macht.

Sowohl die Hybridtürme von ATS als auch die Kenersys-Turbinen vom Typ K 110 sind technische Wunderwerke. Die Betonelemente des Turms werden am Boden zusammengefügt und von einem Kran auf das Fundament gehievt. Oben auf den eckigen Turm wird dann ein schlanker runder Stahlturm gesetzt. So entsteht innerhalb weniger Tage ein insgesamt 145 Meter hoher Turm. Diese stattliche Höhe spielt bei den Projekten der juwi-Gruppe eine entscheidende Rolle. Das Unternehmen projektiert vorwiegend Windkraftanlagen im Binnenland, wo jeder zusätzliche Meter Turmhöhe den Stromertrag um bis zu einem Prozent steigern kann. Matthias Willenbacher, Vorstand und Gründer des Unternehmens: "So lässt sich die Energiewende viel günstiger als mit Windrädern auf dem Meer realisieren. Denn durch dezentrale Anlagen kann der Strom in unmittelbarer Nähe der Verbraucher produziert werden. Das spart den Ausbau teurer Überlandleitungen." Nicht nur die Überlandleitungen machen Strom vom Meer teuer. Die Anlagen auf dem Meer erhalten eine rund doppelt so hohe Vergütung wie die Anlagen im Binnenland, die von den Stromverbrauchern über die EEG-Umlage getragen werden muss.

Dabei will es der juwi-Chef aber nicht bewenden lassen. "Wir bringen die Energiewende zu den Menschen", sagt Matthias Willenbacher. "Und wir wollen, dass möglichst viele auch finanziell davon profitieren". Deshalb wurden zwei Windenergieanlagen zusammen mit zehn, bereits errichteten Solarstrom-Anlagen als erweitertes Bürgerbeteiligungsmodell konzipiert. Anleger investieren also in Sachwerte, nicht in die juwi-Gruppe. Sie sind mittelbar über einen Fonds Eigentümer der Anlagen und profitieren daher von den erwarteten Gewinnen der Anlagen.

Durch feste Einspeisevergütungen über einen Zeitraum von 20 Jahren und die Verpflichtung der Stromnetzbetreiber, Wind- und Sonnenstrom vorrangig abzunehmen, lassen sich die Einnahmen laut Willenbacher gut prognostizieren.

Am Donnerstag, 4. Oktober, ab 19 Uhr können sich alle Interessenten in der juwi-Firmenzentrale in Wörrstadt auf einer Informationsveranstaltung von juwi Invest über diese ökologische Geldanlage informieren. Anmeldung bei juwi Invest: 06131.9714-200 oder unter www.juwi-invest.de.


Quelle: 01. Oktober 2012, www.juwi-invest.de

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