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Im Haushalt Energie sparen - so funktioniert's

Damit die Energiewende gelingt und in Deutschland langfristig auf Strom aus Atomkraftwerken verzichtet werden kann, fordert Umweltminister Altmaier einen bewussteren Umgang mit Energie. Hier erfahren Sie, was Sie im eigenen Haushalt tun können, damit die Nebenkostenrechnung am Ende des Monats merklich geringer ausfällt als bisher.

Auf grüne Energie setzen
Ein grundlegender Tipp gleich zu Beginn: Wenn Sie jetzt schon auf grüne Energie setzen, die auf ökologisch vertretbare Weise produziert wurde, dann verschaffen Sie sich zum einen ein reines Gewissen, zum anderen sorgen Sie indirekt dafür, dass der Markt der erneuerbaren Energien wächst, eine neue Infrastruktur und zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Wer frühzeitig wechselt, der stärkt die noch junge Branche und trägt einen wesentlichen Teil zur Energiewende bei. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich teilweise selbst zu versorgen, indem man sich als Hausbesitzer ein eigenes kleines Kraftwerk nach Hause holt. Üblicherweise geschieht dies in Form einer Photovoltaikanlage, die auf dem Dach installiert wird, eingefangenes Sonnenlicht je nach Bedarf in Elektrizität oder Wärme umwandelt und den Haushalt zumindest anteilig damit versorgt. So ist man weniger auf externe Energielieferanten angewiesen und kann ordentlich sparen. Zwar ist die Anschaffung einer Solaranlage mit hohen Kosten verbunden, immerhin kann aber mit lukrativen staatlichen Zuschüssen gerechnet werden.

Mit Energieberatung Schwachstellen entdecken
Um die Schwachstellen des eigenen Haushalts hinsichtlich des Energieverbrauchs zu erkennen, benötigt man einen geschulten Blick und eine Menge Sachverstand. Den bietet Ihnen eine kompetente Energieberatung, die von Eigentümer in Anspruch genommen werden kann. Für Einkommensschwache soll der Energieberater sogar kostenlos sein und verschiedene Wege aufzeigen, wie man in einem Haus mit übersichtlichen Maßnahmen den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken kann. Mehr zur Energieberatung frei Haus auf Immonet.de.

Kleine Tipps für den Alltag
Schließlich gibt es noch die vielen kleinen Fallen des Alltags, in die viele Menschen tappen und denen eigentlich nur mit kleinen Veränderungen des Verhaltens aus dem Weg gegangen werden kann. Dazu zählt zum einen die elektrische Beleuchtung. Verbannen Sie alte Glühlampen endlich aus Ihrem Haus und setzen Sie auf Energiesparlampen. Diese halten um ein Vielfaches länger und verbrauchen nur ein Fünftel so viel Energie wie die mittlerweile nicht mehr zum Verkauf angebotene Glühbirne. Schalten Sie das Licht nur in den Räumen an, in denen Sie sich gerade befinden und gönnen Sie sich doch auch mal einen gemütlichen Abend im romantischen Kerzenschein. Um Strom zu sparen, sollten elektrische Geräte nicht im stromfressenden Stand-by-Modus gehalten werden. Stellen Sie sie komplett ab oder nutzen Sie Steckdosenleisten mit Kippschalter, um eine ganze Phalanx von Geräten mit nur einem Knopfdruck vom Strom zu trennen. Heizen Sie nur in wohldosierten Mengen und lassen Sie die Fenster nie in Kippstellung, wenn die Heizung läuft. Um zu lüften, stellen Sie die Heizung ab und öffnen für ein paar Minuten das Fenster komplett, sodass schnell ein kompletter Luftaustausch stattfindet.