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UDI Beratungsgesellschaft mbH (opm) - Minister besucht Biogasanlage Torgelow im August 2017

Am 10. August 2017 hat Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern die UDI Biogasanlage in Torgelow besucht. Minister Pegel hat sich im Beisein von Dietrich Lehmann (Geschäftsführer der ME-LE Gruppe), Harald Felker (Geschäftsführer der UDI Bioenergie GmbH) und Herrn Gottschalk (Bürgermeister der Stadt Torgelow) über den Stand der Bauarbeiten an der Biomethananlage Torgelow aus erster Hand informiert.

Die Biomethananlage Torgelow verfügt über sieben Behälter, in denen die Vergärung der nachwachsenden Rohstoffe sowie die Lagerung der Gärprodukte stattfinden. "Bis zur Fertigstellung werden 16,5 Millionen Euro am Standort investiert. Die Finanzierung erfolgt mit Geldern unserer Anleger aus dem gesamten Bundesgebiet", erläutert Harald Felker, Geschäftsführer der UDI-Projektgesellschaft, die das Vorhaben finanziert. Die ME-LE Energietechnik GmbH wurde als Generalunternehmen für den Erd- und Fahrsilobau sowie der Gärstrecke beauftragt. Die Errichtung der Biogasaufbereitungsanlage (BGAA) erfolgt durch die Schwelm Anlagentechnik GmbH.

André Tresp, Projektleiter der ME-LE Energietechnik GmbH erklärt zum Baufortschritt: "In der kommenden Woche werden die Asphaltarbeiten durchgeführt, sodass die Einsilierung der bevorstehenden Ernte am Standort Torgelow möglich ist." Der Zeitplan sieht vor, "dass wir zur Jahreswende die Anlage biologisch in Betrieb nehmen", erklärt Daniel Kellermann, Geschäftsführer der greenValue GmbH, die im Auftrag von UDI die Projektsteuerung verantwortet.

Zum Abschluss des Anlagenrundgangs an der Biogasanlage wurde Minister Pegel die regionale Wertschöpfung dieser Biomethaneinspeiseanlage verdeutlicht. Die wesentlichen Bautätigkeiten von Erdbau und Biogaserzeugung werden von Firmen aus Torgelow und der nahen Region durchgeführt. Die Bereitstellung der nachwachsenden Rohstoffe erfolgt von Landwirten aus unmittelbarer Nachbarschaft. Sie bringen die Gärprodukte als Nährstoffe auf ihren Feldern aus. Zur Beheizung der Fermenter wird eine Hackschnitzelanlage installiert, die mit Hackschnitzeln aus Mecklenburg-Vorpommern versorgt wird.

Im Anschlussgespräch am Standort der ME-LE Gruppe in Torgelow hat Kellermann auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit den regionalen Landwirten hingewiesen: "Wir leben praktisch von und mit der Landwirtschaft. Wir bieten der Landwirtschaft alternative Einkommensquellen wenn Tierbestände verringert werden oder Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Keller sind." Dies umreißt die Herausforderungen, denen Biogasanlagen regelmäßig in Mecklenburg-Vorpommern aber auch im gesamten Bundesgebiet ausgesetzt sind. Der Wandel in der Landwirtschaft, sei es bei neuen Vorgaben der Düngeverordnung, der Verringerung von Viehbeständen oder beim Anbau von Kulturen, kann im Schulterschluss zwischen Landwirten und Biogasanlagenbetreibern sehr gut bewältigt werden.

Das Biomethan der Biogasanlage Torgelow wird in das Gasnetz der e.dis eingespeist und an einen bundesweit tätigen Biomethanhändler veräußert, der das Biomethan wiederum an Blockheizkraftwerksbetreiber im Bundesgebiet vertreibt. Diese verstromen das Biomethan aus Torgelow in Strom und Wärme und erzielen durch die Veräußerung des Stromes entsprechend der Regelungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes sowie des direkten Wärmeverkaufes ihre Erlöse.

Quelle: 11. September 2017, www.udi.de

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