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Pressemitteilung juwi Holding AG - Rheinhessen feiert neuen Windpark mit buntem Bürgerfest

Zehn Windräder liefern Strom für 25.000 Haushalte / Weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur 100prozentigen Versorgung der Region mit erneuerbarer Energie

Spektakulär! Die Höhenrettungsübung in Alzey-Heimersheim.

Rheinhessen ist auf dem besten Weg, seinen Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken. Bereits seit diesem Frühjahr drehen sich auf den Gemarkungen der Gemeinden Heimersheim, Bornheim und Erbes-Büdesheim acht Windräder und produzieren sauberen Strom. Diese Zahl hat sich jetzt auf zehn erhöht. Grund genug, den Windpark mit einem großen Bürgerfest einzuweihen. Bei angenehmem Spätsommerwetter waren mehr als 400 Besucher auf das Gelände unter den Windrädern gekommen. Dort hatten die Betreiber des Windparks, der kommunale Energieversorger e-rp, die Stadtwerke Mainz und der Wörrstädter Projektentwickler juwi ein großes Zelt aufgebaut und ein buntes Unterhaltungsprogramm organisiert.

Zu Beginn des Bürgerfestes überbrachte Umwelt-Staatssekretär Dr. Thomas Griese die Glückwünsche der Mainzer Landesregierung. Die Energiewende sei in Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg, so Griese in seinem Grußwort. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sei nicht nur eine Investition in die Zukunft sondern zeige bereits heute viele positive Effekte. Entschieden wandte sich der Staatssekretär gegen die Behauptung, die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie mache Strom bald unbezahlbar. "Eine völlige Verdrehung der Tatsachen", so Griese. "Windräder und Solaranlagen wirken im Gegenteil sogar dämpfend auf den Börsenpreis für Strom."

Alzeys Bürgermeister Christoph Burkhard lobte die Bedeutung des neuen Windparks für das südliche Rheinhessen. "Ein Großteil der Wertschöpfung bleibt künftig in der Region - zum Nutzen aller Bürger", so Burkhard in seiner Ansprache. e-rp-Geschäftsführer Udo Beckmann blickte in die Zukunft: "Unser Ziel ist es, den gesamten Strom, den das kommunale Unternehmen verkauft, selbst zu erzeugen". Mit der Beteiligung am Windpark Heimersheim komme die e-rp auf diesem Weg ein gutes Stück voran. "Der Windpark Alzey-Heimersheim ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Energiewende in Rheinhessen. Das Projekt erzeugt Energie dort, wo sie auch verbraucht wird - in der Nähe der Verbraucher", lautete auch das Fazit von Jan Kronenwerth, Regionalleiter der juwi Wind GmbH.

Nach dem offiziellen Teil wurden die Festgäste mit einem bunten Bühnenprogramm der örtlichen Vereine unterhalten. Mit dabei unter anderem das Orchester des Katholischen Musik Vereins (KMV) Heimersheim, die Tanzgruppe "Destination" des TuS 1909 Bornheim, die "Tanzmäuse" des gleichen Vereins und die Geschichtswerkstatt Erbes-Büdesheim.

Highlight im Veranstaltungsprogramm war eine atemberaubende Höhenrettungsübung der Feuerwehren Ingelheim und Wiesbaden. Aus dem Maschinenhaus des über 120 Meter hohen Windrades wurde eine mutige Freiwillige abgeseilt.

Wer mehr über die Energiewende in Rheinhessen erfahren wollte, konnte sich an Informationsständen von e-rp, der Sparkasse Worms-Alzey-Ried und der juwi Gruppe erkundigen. Selbstverständlich war - wie in Rheinhessen üblich - auch für das leibliche Wohl der Festgäste bestens gesorgt.

Die zehn Windenergieanlagen stammen vom Hamburger Hersteller REpower. Jede einzelne von ihnen leistet rund 3,4 Megawatt. Dafür ist eine Nabenhöhe von 128 Metern notwendig. Bei einem Rotordurchmesser von 104 Metern ergibt sich so ein Gesamthöhe von rund 180 Metern.

Als jährlicher Energieertrag der zehn Anlagen wurden rund 90 Millionen Kilowattstunden errechnet. Damit können knapp 25.000 Haushalte vollständig mit Strom versorgt werden. Zusätzlich ist der Betrieb des Windparks auch gut für die Umwelt: In einem einzigen Jahr wird der Ausstoß von mehr als 60.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart.


Quelle: 17. September 2012, www.juwi.de

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