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Aus dem greenValue Newsletter - Förderinitiative Energiespeicher, Pflanzenvielfalt steigert Bioenergieertrag, Stromerzeugung aus Wasserkraft

Nachstehend finden Sie redaktionelle Auszüge aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe August 2012. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Förderinitiative Energiespeicher
Für 60 innovative Forschungsprojekte wurde nun vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) der Startschuss gegeben. Die gemeinsame Förderinitiative "Energiespeicher" der Bundesregierung, soll u.a. technologische Neuerungen unterstützen und schneller zu einer Markteinführung neuer Energiespeicher beitragen. Damit soll eine Deckung von 80 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien bis zum Jahre 2050 gewährleistet werden. Weiterhin werden an 5 deutschen Universitäten Nachwuchsgruppen gefördert, welche zu verschiedenen Speichertechnologien forschen.

Pflanzenvielfalt steigert Bioenergieertrag
Der Energieertrag liegt umso höher, je mehr Pflanzenarten auf einer Grünlandfläche zu verzeichnen sind. Dies resultiert aus Ergebnissen von Wissenschaftlern der Technischen Universität München und der Universitäten Kassel und Leipzig, welche von Forschern in der Fachzeitschrift "Grass and Forage Science" bekannt gegeben wurden. Grundlage war ein Freilandversuch auf einer Fläche von 10 Hektar mit Parzellen, welche 1, 2, 4, 8, 16 und 60 verschiedenen Pflanzenarten umfassten. Über 2 Jahre wurden die Parzellen chemisch analysiert. Es wurden Trockenmasse, Energiegehalt und die enthaltenen Mineralstoffe in der Biomasse erfasst. Resultat der Studie: Bei thermischer Verwertung des Grases z. B. in Form von Holzpellets, steigt bei zunehmender Artenvielfalt der Bruttoenergieertrag. Der Energieertrag von 1 Hektar mit rund 60 Arten ist etwa doppelt so hoch wie auf der gleichen Fläche mit nur 4 Arten.

Stromerzeugung aus Wasserkraft
Die Effizienz der Stromproduktion aus Wasserkraft ist zum einen abhängig von der Fallhöhe des Wassers aber auch von der gleichmäßig verfügbaren Menge des Wassers über das ganze Jahr. Oftmals bieten naturbelassene Flüsse nicht die gewünschten Voraussetzungen und es besteht die Möglichkeit das Wasser mit Hilfe der Baus eines Querbauwerks aufzustauen. Die Wasserkraftpotenziale sind in Deutschland so gut wie ausgeschöpft. Derzeit werden ca. 5 % des Stroms in Deutschland mit Wasserkraftwerken gewonnen. In Norwegen, Brasilien, Österreich, Kanada und Schweden liegt der Anteil an der landesweiten Stromproduktion bei 55 - 99 %.


Quelle: greenvalue Newsletter für Investoren / Ausgabe August 2012