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Alternative für die Zukunft: Heizen mit Biogas?

Obwohl Gas in Zeiten der Energiewende als fossiler Brennstoff auch auf der schwarzen Liste der Umweltsünder steht, steigt der Verbrauch in Deutschland weiterhin an: Selbst bei einer kleinen Wohnung mit einer Wohnfläche von 30 m² muss mit einem durchschnittlichen Gasverbrauch von 3.800 kWh pro Jahr gerechnet werden; bei einem Einfamilienhaus summiert sich die benötigte Gasmenge gar auf 30.000 kWh. Der Großteil des weltweiten Erdgases findet sich in den USA, Russland sowie dem Mittleren und Fernen Osten. Gut ein Drittel davon wird derzeit aus Russland importiert, ein knappes weiteres Drittel aus Norwegen. Insbesondere der Import aus Russland ist aufgrund der politischen Spannungen nicht unproblematisch zu betrachten. Zudem müssen weite Transportwege überbrückt werden, wofür viel Energie aufgebracht werden muss. Außerdem geht ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Erdgases beim Transport verloren.

Hinsichtlich der Umweltverträglichkeit fällt Erdgas mit in die Kategorie ‚Klimakiller‘, da bei der Verbrennung eine beachtliche Menge CO2 entsteht. Auch wenn die Umweltbilanz aufgrund der leicht saubereren Verfeuerung ein wenig besser aussieht als beim Erdöl, gehört Erdgas zu den fossilen Brennstoffen, die das Klima schädigen. Abgesehen von der Umweltproblematik ist zudem auch zu berücksichtigen, dass es sich um einen endlichen Rohstoff handelt. Die Schätzungen gehen zwar durchaus weit auseinander, Fachleute gehen allerdings davon aus, dass die Vorkommen in maximal 40-50 Jahren erschöpft sein werden.

Hilfestellung für den Verbraucher: Gasanbietervergleich online durchführen

Für Konsumenten entstehen nun eine Reihe von Herausforderungen: Zum einen wird natürlich ein möglichst preiswerter Anbieter gesucht. Zwar hat sich der Gaspreis in den letzten Jahren entspannt, davor sorgten erhebliche Preissteigerungen allerdings für immer höhere Energiepreise. Zum anderen setzt sich bei immer mehr Verbrauchern eine Haltung durch, nach der möglichst nachhaltig konsumiert werden soll. Konkret bedeutet dies, dass die Fragen, auf welche Weise das Gas gewonnen wird und welchen Schaden die Umwelt davon nimmt, weiter in den Mittelpunkt rücken. Um den richtigen Gastarif zu finden, der möglichst viele der gewünschten Kriterien erfüllt und bestenfalls auf die persönlichen, individuellen Ansprüche angepasst ist, helfen Gasanbietervergleiche, die online zu finden sind. Hier lassen sich die passenden Tarife nach ganz unterschiedlichen Parametern ausfindig machen. Zum Beispiel fällt dabei in einem Gasanbietervergleich von Netzsieger.de auch auf, dass E.ON, einer der größeren Energieversorger in Deutschland, einen Gastarif mit Ökotarifoption anbietet. In der detaillierteren Einzelbeschreibung zu dem Anbieter findet sich der positive Aspekt, dass bei diesem Tarif zu 100% CO2 neutrales Gas geliefert wird. Da natürlich auch bei diesem Tarif bei der Verbrennung von Gas schädliches CO2 freigesetzt wird, stellt sich die Frage, nach der CO2 Neutralität.

E.ON fördert und unterstützt Projekte zum Schutz des Klimas zur Kompensation des entstehenden CO2s und gleicht auf diese Weise die CO2 Bilanz insgesamt wieder aus.

 

Kurz erklärt: Die Unterschiede von CO2-neutralem Gas, Biogas und Ökogas

CO2-neutrales Gas: die Klimabilanz wird durch den Erwerb von Emissionszertifkaten oder die Förderung von Klimaschutzprojekten wieder ausgeglichen

Biogas: Wird ausschließlich aus organischen Abfällen und nachwachsenden Rohstoffen gewonnen

Ökogas: Ist je nach Anbieter eine Mischung aus Erd- und Biogas. Der Anbieter verpflichtet sich ebenfalls die CO2-Bilanz durch Ausgleichsaktionen auszugleichen

 

Auch andere große Anbieter bringen Bewegung in das Thema: Biogas "Made in Germany". Dieses heimisch produzierte Gas ist durch den Ausbau von Biomethananlagen immer mehr verfügbar. Biogas „Made in Germany“ ist Gas, das in Biomethananlagen erzeugt wird und beinahe CO2-neutral ist.
In die Zukunft gerichtet, wird der Bau von neuen Biomethananlagen unterstützt und gefördert.
Diese eher aufwendige Methode, um energieeffizient verbrennbares Gas zu gewinnen ist noch sehr unbekannt, was einen kurzen Einblick in die Entstehung der Anlagen besonders interessant macht.

https://www.youtube.com/watch?v=ewpYM4fGL1w 

Der Vergleich von Netzsieger.de nimmt neben diesem Aspekt der Umweltverträglichkeit, ebenfalls die Verbraucherfreundlichkeit und das mögliche Sparpotential einzelner Anbieter genauer unter die Lupe. Versteckte Hürden wie „Gaspakete“ und Vertragsbindungen werden kritisch betrachtet.

Als Folge des Atomausstiegs wird Biogas immer wichtiger

Diese Art der klimaschonenden Gasgewinnung könnte zukünftig noch weiter an Bedeutung gewinnen. Denn wenn die fossilen Brennstoffe den Bedarf nicht mehr decken und das Klima weiterhin geschützt werden muss, wird eine Alternative gefunden werden müssen. Zudem ist der Atomausstieg beschlossen, sodass die Atomenergie keine weitere Alternative mehr darstellt. Die Zukunft des Biogases bleibt also spannend.