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Fachverband Biogas e.V. (opm) - Biomethan für globale Verkehrswende nutzen

+++ Workshop in Berlin beleuchtet Anwendungen und Möglichkeiten +++ Anmeldungen noch möglich +++ Große Potenziale in Industriestaaten wie auch in Schwellen- und Entwicklungsländern +++

Der Energiehunger des Straßen- und Luftverkehrs ist ungebremst. Laut einer Prognose des International Council on Clean Transportation (ICCT) wird der weltweite Klimagasausstoß des Verkehrssektors bis 2030 gegenüber 2010 um rund zwei Drittel auf 15 Mrd. t CO2 steigen, während der Verbrauch an Erdöl ebenso um rund zwei Drittel auf 78 Millionen Fass pro Tag anschwellen soll. Ein wirksames Umsteuern ist für den globalen Klimaschutz nur durch einen schnellen Umstieg auf Erneuerbare Energien und durch eine effiziente Verkehrswende möglich. Biomethan als Kraftstoff ist dafür eine wichtige Technologie. „Als saubere, klimafreundliche Alternative im Verbrennungsmotor sorgt Biomethan schon heute für mehr Klimaschutz und für Unabhängigkeit vom Erdöl“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Biogas, Dr. Claudius da Costa Gomez, anlässlich des bevorstehenden Branchenevents „Biomethane as fuel – Applications and obstacles“ in Berlin. „Allerdings müssen die Rahmenbedingungen für diesen umweltfreundlichen Kraftstoff verbessert werden, damit das vorhandene Klimaschutzpotenzial auch genutzt wird“, ergänzt der Verbandsvertreter.  

Bei dem englischsprachigen Workshop erörtern Fachleute am 22. März in der Berliner Humboldt-Universität, welche Chancen, aber auch welche Hürden für Biomethan als Kraftstoff in verschiedenen Ländern bestehen. Der Workshop ist ein offizielles Side Event des Berlin Energy Transition Dialogue (BETD). Zu den Rednern gehören Hendrik Becker, Vizepräsident des Fachverbandes Biogas, ebenso wie Arthur Wellinger vom Europäischen Biogasverband (EBA). Auf Marktentwicklungen in Großbritannien wird Gaynor Hartnell von der Renewable Energy Association eingehen. Die transatlantische Perspektive steuert Chris Perry aus Kanada von Grow the Energy Circle Ltd bei. Clemens Findeisen wird für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Chancen von Biomethan in Schwellen- und Entwicklungsländern vorstellen. Perspektiven auf Technologie- und Markttrends werden Unternehmensvertreter eröffnen.

Marktimpulse sind dringend notwendig. Laut einem Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) reicht die Produktion der weltweit derzeit bestehenden rund 500 Biomethananlagen von 50 Petajoule (PJ) gerade einmal aus, um rechnerisch 1,3 Milliarden Liter Diesel zu ersetzen - bei einem jährlichen Verbrauch an flüssigen Kraftstoffen von 3.000 Milliarden Litern. „Nicht nur in Europa, sondern auch in allen anderen Weltregionen besteht riesiges Potenzial, Biomethan im Kraftstoffsektor verstärkt erfolgreich einzusetzen“, betont Hendrik Becker. „Im Zusammenspiel mit anderen Erneuerbaren-Technologien und durch Energieeinsparung kann Biomethan weltweit einen großen Beitrag für die überfällige Verkehrswende leisten. Diese benötigen wir dringend für Klimaschutz und Ressourcenschonung.“ Wie man diesen Zielen mit Biomethan als Kraftstoff näher kommt, erörtern die Experten beim Berliner Workshop, für den Anmeldungen noch entgegengenommen werden.

Wenden Sie sich zur Registrierung für den Workshop an Christiane Weise unter: christiane.weise@biogas.org
Das Programm des Workshops ist hier abrufbar

Quelle: 16. März 2017, www.biogas.org

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