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WIRSOL (opm) - Sonnenstromkraftwerk des Bergwerks Lohberg ist unter Dach und Fach

WIRSOL: Die Photovoltaikdachanlage des Großprojektes auf der alten Kohlenmischhalle Dinslaken geht im Januar ans Netz

Die Photovoltaikanlage auf der alten Kohlenmischhalle Dinslaken ist fertig gestellt. Anfang Januar 2017 erfolgt der Netzanschluss. Bis zu diesem Punkt gab es einige besondere Herausforderungen, vor allem an das Projektmanagement des Projektierers WIRSOL aus Waghäusel.

In Dinslaken wurden rund 3,9 Millionen Euro in die Sanierung der Kohlenmischhalle und den Bau der Photovoltaikanlage investiert. Auf der ehemaligen Bergbaufläche des Bergwerks Lohberg in Nordrhein-Westfalen ist auf einer Fläche von 11.500 Quadratmetern ein Solarkraftwerk mit über 1.813 Kilowatt Peak Leistung entstanden. Die Anlage erzeugt circa 1.510 Megawattstunden Strom pro Jahr.

„Mit der Photovoltaikanlage können zukünftig mehr als 430 Haushalte mit sauberem Strom aus Photovoltaik versorgt werden. Pro Jahr werden durch die Photovoltaikanlage etwa 910 Tonnen Kohlendioxid eingespart“, so Dr. Peter Vest, Geschäftsführer von WIRSOL.

Der Solaranlagenprojektierer WIRSOL ist für das Management des Gemeinschaftsprojekts der RAG Montan Immobilien GmbH und der montanSolar GmbH verantwortlich. Bei dem Projekt kam dem Projektierer WIRSOL entgegen, dass das Unternehmen über viele Jahre Erfahrung bei der Umsetzung großer Photovoltaikprojekte verfügt. Für Anlagen auf großen Gewerbehallen oder Industrieflächen ist WIRSOL als Partner die erste Wahl, denn Projekte dieser Größenordnung stellen besondere Anforderungen an Technik und Wirtschaftlichkeit.

„Photovoltaikanlagen wie diese sind technisch eine große Herausforderung. Hier profitieren wir von unserem umfassenden Know-how aus mehr als 10.000 erfolgreichen nationalen sowie globalen Projekten jeglicher Größenordnung. Diese Expertise versetzt uns in die Lage, solche Anlagen zügig zu errichten und einen wirtschaftlich attraktiven Betrieb sicherzustellen“, sagt Johannes Groß, Vertriebsleiter bei WIRSOL.

Umweltschutz und Gestaltung hatten oberste Priorität

WIRSOL hat, zusammen mit dem Eigentümer RAG Montan Immobilien, im Rahmen des Projekts die Steuerung, Planung und Erstellung des erforderlichen Leistungsverzeichnisses für die Halle erarbeitet. Zu beachten waren dabei vor allem Belange des Umweltschutzes und der Gestaltung. Dazu gehörte auch die Planung für die Komplettsanierung des Gebäudes und der aufwendig zu sanierenden Holzkonstruktionen. Allein die Vorbereitung des Daches war aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine größere Herausforderung.

Bevor mit dem Bau der Photovoltaikdachanlage begonnen werden konnte, mussten weitreichende Sanierungsarbeiten an der riesigen Dachfläche vorgenommen werden. Hierbei mussten insgesamt rund 500 Tonnen Asbestzementdachplatten demontiert und fachgerecht entsorgt werden. Die Sanierung der vorhanden 900 Wandriegel und der Austausch der 1.900 Koppelpfetten über die gesamte Breite von 65 Metern waren ebenso erforderlich. Erst durch diese Maßnahmen konnten das vorgesehene Nutzungskonzept und die Installation der Photovoltaikanlage realisiert werden.

Eine weitere Besonderheit des Projektes lag in der Historie des Gebäudes. Besonderes Augenmerk lag auf dem Erhalt der traditionellen Architektur des stadtbildprägenden Industriegebäudes. Hinzu kamen die enormen Ausmaße der Halle, welche 210 Meter lang, 65 Meter breit und 35 Meter hoch ist.

Der Materialeinsatz war rekordverdächtig. Nach der Einrüstung und Entfernung der 22.000 Quadratmeter Asbestplatten wurden für die Anlage 6.840 Solarmodule verbaut. Dabei kamen gewaltige Kräne zum Einsatz. Selbst für erfahrene Monteure war die Arbeit auf dem steilen Dach nicht alltäglich.

„Die Realisierung einer Photovoltaikanlage dieser Größenordnung ist ein gelungenes Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Für uns als Projektierer im Bereich Erneuerbare Energien ist es etwas Besonderes die Zukunft dieses markanten Standortes entscheidend mitzugestalten und dort künftig Strom aus Sonnenenergie, statt aus Kohle zu produzieren“, so Dr. Peter Vest.

Die Anlage wird wohl die letzte dieser Größenordnung sein, denn nach dem neuen EEG gehören solche Anlagen künftig der Vergangenheit an.

Quelle: 19. Dezember 2016, wirsol.com

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