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Aus dem greenValue Newsletter - Photovoltaik – Innovativ

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2016. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Nahezu jeder kann eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach installieren. Die Solarzellen erzeugen Strom zur Einspeisung oder zum Eigenverbrauch. Anstelle von einer Photovoltaikanlage können alternativ Solar-Dachziegel auf dem Dach angebracht werden. Insbesondere für denkmalgeschützte Häuser kann dies eine gute Alternative sein. Die Kosten für diese Installationen zu einer herkömmlichen PV-Anlage sind höher.

Solarfolien kommen ganz ohne Glas aus. Das senkt die Fertigungskosten deutlich. Ein klarer Vorteil von Solarfolien ist das geringe Gewicht. Sie können dort eingesetzt werden, Leichtigkeit, Biegsamkeit oder auch Bruchsicherheit gefragt sind.

Weitere Möglichkeiten, wie Photovoltaik auf unterschiedlichste Weise verbaut werden kann, wird erforscht. Ein Forschungsprojekt läuft am  Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle. Es ist Partner von  dem Projekt C3 (Carbon Concrete Composite), bei dem sich mehr als 150 Partner zusammengeschlossen, um den Einsatz von Karbonbeton voranzutreiben.

Das Fraunhofer-Center will die Eigenschaften von Karbonbeton (formbar, stabil, fit für die Integration von erneuerbaren Energien) nutzen, um Photovoltaik darin zu integrieren. Eine Erkenntnis des C3PV-Projekts ist, dass bei nicht planen Fassaden eine Steigerung des Stromertrages erfolgt. Insbesondere durch Wölbungen, Kippen oder auch einer Facetten-Optik kann eine nutzbare Fläche für die Photovoltaik vergrößert werden. Aber auch kleinere und biegbare Solarmodule sind gefragt, um auf die Gegebenheiten im städtischen Raum reagieren zu können. Sollte die Forschung mit Erfolg gekrönt sein, so wird die Markteinführung von Karbonbeton schon im Jahr 2020 erfolgen.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2016.