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Aus dem greenValue Newsletter - Eine Bilanz zum Klimagipfel in Marrakesch

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2016. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Vom 7. bis 18. November 2016 kamen in Marrakesch mehr als 190 Staaten zusammen. Ziel des Gipfels war die Beratung zur Umsetzung des Pariser Klimavertrags. Dieser war kurz vor dem Beginn der Konferenz, am 4. November 2016, in Kraft getreten. Der Pariser Klimavertrag wird erst nach 2020 zur Anwendung kommen. Bis dahin gilt noch das Kyoto-Protokoll. Der Beschluss in Paris sah vor, die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu reduzieren, im Idealfall sogar auf unter 1,5 Grad. Industrie,- Schwellen- und Entwicklungsländer kämpfen nun gemeinsam gegen den Klimawandel. Um diesen Kampf zu gewinnen, müssen zu den Worten Taten folgen. Aufgrund dessen wurde vom Klimagipfel in Marrakesch erwartet, dass ein Zeitplan für das Regelwerk festgelegt wird.

Neben Deutschland mit seinem Klimaschutzplan 2050 – der für die Bereiche Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft vorschreibt, wieviel Treibhausgase sie 2030 noch produzieren dürfen – haben sowohl die USA als auch Mexiko Klimaschutzpläne vorgelegt. Norwegen, die Schweiz und Großbritannien, kamen obwohl angekündigt, ohne Klimaschutzplan zum Gipfel. Grundsätzlich bleibt die Freiwilligkeit der Klimaschutzmaßnahmen bestehen. Dies bedeutet, dass es keine Sanktionen geben wird, wenn Ziele nicht erreicht werden. Den Ländern Afrikas wurde eine konkrete Unterstützung beim Klimaschutz und Klimaanpassung zugesagt. Vieles, wie z. B. die Ausgleichszahlungen für kleine Inselstaaten, wurde vertagt.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2016.