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Klimakonferenz in Paris – ein Jahr danach

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe November 2016. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Vom 30. November bis 12. Dezember 2015 fand die Weltklimakonferenz in Paris statt. Nach fast einem Jahr ist es Zeit, Resümee zu ziehen, was seither geschah. Auf der „COP21“, wie die Weltklimakonferenz auch genannt wird, wurde am 12. Dezember 2015 das Pariser Abkommen beschlossen. Im Gegensatz zum Kyoto Protokoll, bei dem nur einige Industriestaaten zur Emissionssenkung verpflichtet sind, haben sich nun alle Staaten darauf geeinigt, gegen den Klimawandel zu kämpfen. Das Ziel dabei ist die Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad, idealerweise sogar auf 1,5 Grad. Seit dem 5. Oktober 2016 steht nun fest, dass mehr als 70 Länder, die für mehr als 55 Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich sind, das Klimaabkommen ratifiziert haben. Damit kann der Vertrag am 4. November 2016 in Kraft treten. Langfristiges Ziel des Pariser Abkommens ist, dass ab dem Jahr 2050 eine „CO2-Neutralität“ besteht. Dies bedeutet, dass weltweit nicht mehr Kohlendioxid ausgestoßen wird als gleichzeitig absorbiert werden kann. Bei Nichterfüllung der zugesagten Ziele gibt es zwar keine Strafen, dennoch wird in Zukunft von den Staaten alle fünf Jahre ein Bericht über den Fortschritt der geplanten Ziele abgegeben. Die EU hat z. B. als Zielsetzung angegeben, bis 2030 vierzig Prozent weniger Treibhaus auszustoßen als 1990. Genaueres über das Erreichen dieses Ziels wurde jedoch noch nicht beschlossen.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe November 2016.