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Pressemitteilung Windreich AG - Im Fokus der Energiewende: Offshore-Windenergie ist machbar

WINDREICH, AREVA, ALSTOM, HOCHTIEF, Nordseewerke und die Stiftung Offshore Windenergie räumen mit Vorurteilen einer angeblich schwierigen Branche auf und präsentieren ihr Erfolgsmodell für Planung, Finanzierung, Errichtung und Inbetriebnahme von Offshore-Windparks. Dank effektiver Zusammenarbeit von erfahrenen Partnern können die Chancen der Energiewende genutzt werden. Herausforderungen in der Logistik und Verkabelung sind gemeistert.

Obwohl die Offshore-Branche derzeit aggressiv in den Sinkflug geredet und geschrieben wird, beweist eine kleine Gruppe von erfahrenen Unternehmen, dass auch in einem schwierigen Umfeld Erfolge machbar sind. Die realisierten Meilensteine von WINDREICH, AREVA, ALSTOM, HOCHTIEF und den Nordseewerken sind der Beweis. Pioniergeist, Know-how und ein Netzwerk an starken Partnern machen es diesen Unternehmen möglich, mit negativen Schlagzeilen aufzuräumen. Die Windreich AG zeigt, dass das Zusammenspiel in der Offshore-Branche zu realisieren ist: Mangel an Errichterschiffen, unzureichende Personalkapazitäten oder fehlende Netzkabel sind bei diesem Projektmanagement kein Thema. Als Macher der Energiewende haben die Windenergie-Experten maßgeblich die Entwicklung der Offshore-Branche beeinflusst.

"Als führender Projektentwickler deutscher Offshore-Windparks verfügt Windreich bereits für drei Windparks über die Netzanschluss-Garantie des zuständigen Netzbetreibers sowie die unbedingte Netzzusage der Bundesnetzagentur. Pro Windpark wird mit einer Leistung von bis zu 400 Megawatt kalkuliert. Im dritten Quartal 2012 wird das Umspannwerk in den Windpark Global Tech I in der Nordsee transportiert. Exakt wie geplant wird Global Tech I im Jahr 2013 komplett ans Netz gehen und damit sauberen Strom für über 1 Million Menschen produzieren" freut sich Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz, Inhaber der Windreich AG. Mit zwei Errichterschiffen von Hochtief wird eine reibungslose Installation gewährleistet.

Sowohl die von Windreich bevorzugt verwendeten AREVA Windkraftanlagen als auch das Errichtungskonzept und Fundamentdesign haben sich bei Alpha Ventus in 20 Monaten Betriebserfahrung in der rauen Nordsee bewährt. "Die technische Verfügbarkeit der AREVA Anlagen lag im Durchschnitt bei 98%" freut sich der CEO von AREVA Wind, Jean Huby. Das konstante und hohe Windpotenzial und damit die Stromproduktion hat die "Fachwelt" überrascht und liegt selbst im schwachen Windjahr 2011 um 15% über Plan. Nur an drei Tagen im Jahr wurde kein Strom produziert. Das bedeutet Grundlastfähigkeit!

Die Erfolge sind nachweisbar: Global Tech I wurde im April vom Fachmagazin ›Infrastructure Journal‹ zum ›Best Project of the Year‹ gekürt. Und laut wind:research liegen drei Windparks der Windreich AG unter den Top 10 der Offshore Windparks in Deutschland - auf Platz 1, 4 und 8. Zum Vergleich, das beste Projekt von einem der vier großen deutschen Energieversorger liegt auf dem 10. Platz.

Für die Entwicklung, Produktion und Installation der Komponenten haben ALSTOM, AREVA und die Nordseewerke den Zuschlag bekommen. Während die Nordseewerke die Tripods stellen, liefert AREVA achtzig M5000-Turbinen. AREVA hat schon Ende 2009 die ersten sechs Offshore-Turbinen des Windparks Alpha Ventus in Deutschland aufgebaut. Die Turbinen werden im Bremerhaven produziert und überzeugen durch ihre Leistungsfähigkeit und ihre robuste, kompakte Bauweise, die optimal für Transport, Installation und erfolgreichen Betrieb auf offener See ist. Von den bisher verkauften 252 AREVA Maschinen gehen 202 zu Windreich.

Die Planung für das folgende Offshore-Projekt laufen bei Windreich auf Hochtouren: Im Anschluss an die Inbetriebnahme des Global Tech I beginnt die Installation des MEG 1. Sein Umspannwerk wird über eine Fachwerkkonstruktion mit Pfählen im Boden verankert. Diese Bauweise ermöglicht eine schnellere Offshore-Errichtung und die Gründung ist besser an die vor Ort erkundeten Bodenverhältnisse anzupassen. Für die Netzanbindung kann das vorhandene 800 MW Kabel von Borkum West 2 genutzt werden. Mit der langjährigen Erfahrung von ALSTOM Grid hat Windreich einen sehr professionellen Partner für die so wichtigen Umspannwerke gewonnen. Hier kommt es insbesondere auf die pünktliche Lieferung an, welche Herr Scholz von ALSTOM Grid auch künftig zusichert. Die bereits verlegte HV/DC Kabeltrasse reicht bis zur Stadt Diele nördlich des Ruhrgebiets. Dort können ca. 20 Offshore Windparks ihre Leistung einspeisen. Auch das Norge Kabel mit der Anbindung an norwegische Pumpspeicherwerke wird dort angeschlossen. Erst danach ist die viel zitierte Nord-Süd Trasse überhaupt erforderlich. Würde sie heute schon bestehen wäre sie noch gar nicht genutzt. Warum sie trotzdem ständig gefordert wird versteht kein Elektrotechniker.

Es liegt an der Bundesregierung, den eingeschlagenen Kurs der Energiewende nicht nur beizubehalten, sondern auch voranzutreiben. Ob die vollen Potentiale der Offshore-Windenergie ausgeschöpft werden können, steht und fällt mit dem Maßnahmenplan des neuen Bundesumweltministers. Eine konsequente Förderung der fähigen und umsetzungswilligen Projektentwickler und der mit ihnen verbundenen Industrien, sowie die Einräumung der höchsten Agendapriorität kurbelt das Wachstum der deutschen Offshore-Branche an und stärkt ihre Position im europäischen Wettbewerb. Wer heute konsequent in die Errichtung von Kraftwerken die keinen Treibstoff benötigen investiert, wird künftig die niedrigsten Energiepreise weltweit haben. Windenergie ist schon heute effizient und konkurrenzfähig. Schon moderate Preisanstiege für Kohle, Öl, Gas reichen aus, die Offshore-Windenergie zum günstigsten Stromlieferanten überhaupt zu machen. Und das für die Ewigkeit weil der Treibstoff Wind auch künftig nichts kostet und hier auch keine Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten besteht.

Weitere Informationen zur Windreich AG finden Sie unter www.windreich.ag. Für Rückfragen steht Ihnen Marcus Loistl unter der Telefonnummer +49 (0)7022/953060 jederzeit gerne zur Verfügung.


Quelle: 23. Mai 2012, www.windreich.de

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