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ABO Wind AG (opm) - Ein Rotorblatt kommt selten allein: Selbstfahrer-Einsatz im Windpark Hofbieber

- ABO Wind führt 70 Besucher über die Baustelle des Windparks Hofbieber
- Erster Rotorblatt-Transport des Unternehmens mit Selbstfahrer
- Windpark erzeugt klimafreundlichen Strom für 15.000 Personen

Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten am Donnerstag die Baustelle des Windparks Hofbieber im Landkreis Fulda. Der Projektierer ABO Wind hatte zur Besichtigung des Projektes, bestehend aus drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Gesamtleistung von 7,2 Megawatt, eingeladen. Die Betontürme der Anlagen stehen bereits, die restlichen Turmteile werden in den kommenden Wochen angeliefert. „Uns ist es wichtig, dass die Anwohner die Entstehung ihres Windparks miterleben können. Wir freuen uns, dass so viele Bürger unserer Einladung gefolgt sind“, sagte Projektleiter Moritz Messerschmidt. Gemeinsam mit Bauleiter Christian Ulbricht und Investorenbetreuerin Natalie Hahner beantwortete Messerschmidt die Fragen der  Besucher unter anderem zu den technischen Daten des Windparks, dem erwarteten Ertrag und dem Einspeisepunkt des Stroms.

Der Bau des Windparks Hofbieber bedeutet für ABO Wind eine Premiere: Zum ersten Mal wurden die Rotorblätter auf den letzten Kilometern vor den Standorten mit einem sogenannten Selbstfahrer angeliefert. Diese Transportvariante war nötig, da eine Brückenbaustelle auf der K4 die ursprünglich geplante Route unmöglich machte. Zwei Rotorblätter können damit am Tag transportiert werden, für die drei Windkraftanlagen war der Selbstfahrer so die gesamte Woche beschäftigt. Mit fünf Kilometern pro Stunde steuerten die Mitarbeiter der Spedition Bender den 500 PS starken Selbstfahrer per Fernbedienung über die fünf Kilometer lange Strecke vom Lagerplatz der Rotorblätter zu den Anlagenstandorten. Rund eineinhalb Stunden dauerte die Fahrt eines einzelnen Rotorblatts. Selbstfahrer werden für Schwertransporte aller Art genutzt, für Windkraft-Transporte wird ein Rotorblattadapter auf das Fahrzeug gesetzt. Dieser kann den Flügel in einem Neigungswinkel von bis zu 60 Grad transportieren. Das vermeidet viele Umbauten entlang der Zuwegung. Auf der anderen Seite erfordert der Selbstfahrer-Transport einige Aufwendungen. Bei jeder Fahrt sind zusätzlich zwei Kräne zum Be- und Entladen nötig. Auch muss eine große Lagerfläche für die Rotorblätter zur Verfügung stehen. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen – Anlagenhersteller Nordex, Spedition Bender, Hofmann Kranvermietung und Wörmann-Team  – sowie der Begleitung durch die Polizei gelang es, die neun Rotorblätter planmäßig innerhalb einer Woche anzuliefern. Während Rotorblätter normalerweise nachts angeliefert werden, musste die Strecke mit dem Selbstfahrer tagsüber zurückgelegt werden, da nur bei guten Lichtverhältnissen passgenau rangiert werden kann.

Im Herbst 2016 werden die drei Anlagen in Hofbieber ans Netz gehen und dann rund 18 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. So viel verbrauchen rund 15.000 Hessen in ihren Häusern und Wohnungen. Der Umwelt bleibt damit der Ausstoß von mehr als 13.000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

Quelle: 24. Juni 2016, www.abo-wind.com


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