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ABO Invest AG (opm) - Vorstand erwartet 2016 erstmals positives Ergebnis vor Steuern

-  Geschäftsbericht 2015 weist deutliche Steigerung bei Umsatz und EBITDA aus
- Sonderabschreibung auf Clamecy belastet Ergebnis
- Erwerb eines Bestandwindparks bei Hamburg und Verkauf von Clamecy zum 31. Mai 2016

Mit der Produktion von klimafreundlichem Strom erwirtschaftete ABO Invest 2015 einen Umsatz in Höhe von 29,2 Millionen Euro – 58 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Etwas stärker gestiegen ist das um sonstige betriebliche Erträge aus Einmaleffekten bereinigte operative Ergebnis (EBITDA – Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Es legte um knapp 61 Prozent auf 21,7 Millionen Euro zu. Damit verbesserte sich die EBITDA-Rendite von 73 auf 74 Prozent des Umsatzes. Zum Wachstum trugen vor allem jene sieben Windparks bei, die ABO Invest in den vergangenen 24 Monaten erworben beziehungsweise in Betrieb genommen hat. Zudem war das Windaufkommen 2015 deutlich besser als im Jahr zuvor. Aktuell hat ABO Invest 132,2 Megawatt am Netz und plant, in diesem Jahr mehr als 330 Millionen Kilowattstunden Strom zu produzieren. Zwischen Januar und Mai 2016 sind die 62 Windenergieanlagen in Summe annähernd planmäßig gelaufen.

Bereinigt um Sondereffekte aus dem Kauf neuer Projekte erwartet Vorstand Dr. Jochen Ahn für 2016 erstmals ein positives Konzernergebnis vor Steuern in der noch jungen Geschichte der ABO Invest. „Wegen der Abschreibungen und der anfänglich hohen Zinsverpflichtungen erwirtschaften Windparks in den ersten Betriebsjahren üblicherweise keinen Bilanzgewinn“, erläutert Dr. Ahn. „Wir freuen uns, dass sich ABO Invest sechs Jahre nach der Gründung trotz konservativ gewählter Abschreibungsdauer nun der Gewinnzone nähert.“

Infolge einer Sonderabschreibung auf den Windpark Clamecy spiegelt das Ergebnis 2015 die erfreuliche Entwicklung des Konzerns nicht wider. Das zum Jahreswechsel 2013/2014 in Betrieb genommene Projekt im französischen Burgund war zwei Jahre in Folge deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Neue Ertragsgutachten haben ergeben, dass die Windhöffigkeit des Standorts überschätzt worden war und dauerhaft mit geringeren Stromerträgen zu rechnen ist. Dies bedingte eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von einer Million Euro. ABO Invest hat sich entschlossen, den Windpark zu verkaufen; die Verträge wurden mit Wirkung zum 31. Mai 2015 unterschrieben. Der Konzern hat das Geschäftsjahr 2015 schließlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro abgeschlossen. Der Geschäftsbericht 2015 ist ab sofort im Internet abrufbar: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/finanzberichte.html.

In den vergangenen Monaten ist es gelungen, die Ertragskraft durch eine Verbesserung der Finanzierungskonditionen für den irischen Windpark Glenough zu steigern. Ein Darlehen mit einer Restschuld von 27 Millionen Euro kostet nun noch 3,6 Prozent Zinsen statt der ursprünglich vereinbarten 6,1 Prozent. Das erspart bis 2019 mehr als zwei Millionen Euro. Zudem löste ABO Invest im ersten Quartal 2016 mit 6,7 Prozent hoch verzinste Genussscheine im Umfang von 7,8 Millionen Euro vorzeitig ab, um die Zinsbelastung weiter zu reduzieren.

Zum 31. Mai 2016 hat ABO Invest den kleineren Bestandspark Wennerstorf erworben, der im Hamburger Umland seit zwölf Jahren Strom produziert. Dieses Projekt hatte ABO Invest sich bereits Ende 2015 gesichert. Der Windpark Wennerstorf besteht aus vier Anlagen des Typs AN Bonus mit jeweils 1,3 Megawatt Leistung und hat im Jahresdurchschnitt gut 6,7 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Weitere Projektkäufe sind für dieses Jahr noch nicht fest vereinbart. Der anvisierte Erwerb eines weiteren finnischen Windparks steht weiterhin unter dem Vorbehalt, dass zunächst Klarheit über dessen Einspeisevergütung herrschen muss.  

ABO Invest lädt Aktionäre zur Hauptversammlung am Mittwoch, 13. Juli 2016, um 14 Uhr in das Museum Wiesbaden. Tagesordnung und auszulegende Unterlagen sind im Internet zugänglich: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/hauptversammlung.html. Die Anmeldung erfolgt über die depotführenden Banken. Die 44,5 Millionen Aktien der ABO Invest gehören mehr als 4.000 Bürgern sowie Stiftungen und Unternehmen.

Quelle: 01. Juni 2016, www.buergerwindaktie.de


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