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Ökofarben und Ökolacke - für ein Plus an Gesundheit und Nachhaltigkeit

Wer sein Heim mit einem frischen Farbanstrich verschönern möchte, ist auf der sicheren Seite, wenn er nachhaltige und gesundheitlich unbedenkliche Produkte verwendet. Als problematisch erweist sich in Deutschland, dass die Bestandteile auf den Etiketten von Farben und Lacken nicht im Detail ausgewiesen werden müssen. Versprechen des Herstellers wie "bio", "öko" oder "natur" können sich im ungünstigsten Fall als unwahre Werbebotschaften erweisen. Hier schützt "der Blaue Engel" - und eine umfassende Information des Verbrauchers im Fachhandel.

Herkömmliche Farben und Lacke - Beschichtungsstoffe mit hohem Schadstoffpotential

Farben und Lacke für das Streichen im Innen- oder Außenbereich bestehen aus vier Komponenten: Dies sind Bindemittel, Lösungs- bzw. Verdünnungsmittel, Farbmittel sowie Zusatzstoffe. Jede Komponente trägt dazu bei, dem Farbprodukt die gewünschten Eigenschaften zuzufügen - von Deckkraft und Streichkomfort, Glanz und Strahlkraft über Trockengeschwindigkeit, Haftbarkeit und Härte bis hin zur Pflegefreundlichkeit. Art und Zusammensetzung der vier Basiskomponenten entscheiden über die gesundheitliche Unbedenklichkeit einer Farbe. Hier nur ein Beispiel zum Thema Lösungsmittel in Malerfarben: Bei den Lösungsmitteln sind in der Vergangenheit vor allem Toluol, Xylol und Benzol in die Kritik geraten. Toluol und Xylol gelten als gesundheitsgefährdend, Benzol sogar als krebserzeugend - diese Kohlenwasserstoffe dürfen heute nicht mehr in Lacken verwendet werden. Doch die Liste bedenklicher Stoffe ist nach wie vor lang. Für Produkte, die heute als Ökofarben oder Ökolacke verkauft werden, besteht der Anspruch, dass alle als gesundheitsgefährdend eingestufte Substanzen ausgetauscht wurden. Zudem schulden Ökofarben oder Ökolacke dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, indem zur Herstellung ausschließlich nachwachsende Rohstoffe verwendet werden.

Die Inhaltsstoffe und Eigenschaften von Ökofarben

Für eine nähere Betrachtung der Inhaltsstoffe wenden wir uns noch einem den vier Komponenten von Farben und Lacken zu:

1. Als Bindemittel für Ökofarben werden natürlich nachwachsende Rohstoffe wie Zellulose- und Weißleim verwendet.

2. Als Lösemittel kommt destilliertes Wasser zum Einsatz. Die Farben werden mit Borax konserviert - die anti-allergene Substanz dient zudem als Barriere gegen Schimmelpilz- und Insektenbefall.

3. Als Farbmittel werden ausschließlich mineralische Verbindungen verwendet: Naturpigment-Binderfarben können beispielsweise angemischt sein aus Halbedelsteinen wie dem blauen Lapislazuli.

4. Als Zusatzstoffe in Ökofarben werden Kieselerde, bleifreie Trockenstoffe, Talkum, sowie Diatomeenerde und weitere biologische Stoffe verwendet.

Mit ökologischen Farben zur vorbildlichen Öko-Bilanz

Bevor das Wohnzimmer für die nächsten Monate nach Draußen verlagert werden kann, ergibt eine gründliche Inventur der "Altbestände" Sinn. Viele praktische und liebgewonnene Dinge gewinnen mit einem frischen Farb-Finish an Wert - darunter

- Hausfassaden oder Raumbegrenzer wie Gartenzäune und Paravents
- Sitzmöbel wie Stühle, Bänke und Hocker
- (Beistell-)tische und Blumensäulen
- Relax-Möbel wie Hollywoodschaukel, Liegestuhl und Sonneninsel oder Strandkorb
- Spielgeräte wie Schaukeln, Rutschen und Sandkästen
- Aufbewahrungsboxen und Geräteschuppen
- Dielen im Haus und auf der Terrasse

Mit sicherem Griff zur Öko-Farbe

Die Hersteller von Ökofarben und Ökolacken haben sich im Gegensatz zu anderen Produzenten zur Volldeklaration aller Ingredienzien auf dem Etikett verpflichtet. Ist das ausgewählte Produkt zudem mit dem Umweltzeichen "der Blaue Engel" versehen, so ist eine gute Wahl getroffen.