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Aus dem greenValue Newsletter - Neue Innovation: Frankreichs Straßen sollen Strom erzeugen

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Mai 2016. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Erfreut verkündete die französische Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie Ségolène Royal die Neuigkeit, dass bereits ab dem Frühjahr 2016 mit den Tests der neuen Innovation „Solarstraßen“ gestartet werden soll. Ein Kilometer dieser Straßen soll Strom für die Beleuchtung einer 5.000 Einwohner Ortschaft erzeugen. Zielsetzung ist innerhalb der nächsten fünf Jahre eine 1.000 Kilometer Solarstraßen in Frankreich zu bauen. Damit soll genug Strom produziert werden, um für Millionen Franzosen die Straßenbeleuchtungen zu sichern.

Verantwortlich für die Entwicklung sind das französische Unternehmen Colas, das französischen Solarinstitut INES (Institut national de l'énergie solaire) und die französische Agentur für Umwelt und Energie (ADEME). Die sieben Millimeter dicken Solar-Platten sollen witterungsbeständig sein den hohen Druck von Autos, vor allem LKWs standhalten und können direkt auf der Fahrbahn montiert werden.

Aspekte wie die Fahreigenschaft auf den Paneelen und die Vorgehensweise der Stromeinspeisung durch die Erzeugung von Elektrizität ausgewählter Oberflächenmaterialen, standen im Mittelpunkt der seit 2011 befindlichen Entwicklung. Für die Finanzierung der Solarstraßen zieht die Umweltministerin in Betracht, die Bezinsteuer zu erhöhen. Genaue Kosten für die 1.000 Kilometer lange Solarstraße sind jedoch noch unklar.

Nicht nur Frankreich wirbt mit der neuen Innovation „Solarstraßen“. Das deutsche Startup Unternehmen solmove plant zusammen mit Partnern wie dem Fraunhofer-Institut bis 2017 ein Pilotprojekt am Ammersee zu realisieren.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Mai 2016.