Logo greenValueErneuerbare Engergie

Folgen:
Twitter
News

Aus dem greenValue Newsletter - Chancen Erneuerbarer Energien für den Iran

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Mai 2016. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Mit knapp 79 Mio. Einwohnern zählt der Iran zu den 20 bevölkerungsreichsten Ländern der Erde. Die sehr hohe Bevölkerungsdichte spiegelt sich im Energiebedarf wieder. 1,5 Mio. Barrel Erdöl wurden täglich innerhalb der letzten Jahre verbraucht. Erdöl ist zwar noch immer die wichtigste Einnahmequelle für den Iran, in erster Linie jedoch für den Export bestimmt.

Seit Jahren hat die Regierung das Ziel, verstärkt Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Nach den Aussagen des iranischen Energieministeriums Hamid Chitchian werden bis heute lediglich 350 MW aus erneuerbaren Energien gewonnen. Angestrebt ist die Realisierung weiterer Wind- und Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von 5.000 MW bis 2018. Dem Ziel zu Gute kommt die Aufhebung der Wirtschafts- und Finanzsanktionen die am 16. Januar 2016 durch die Europäische Union bekannt gegeben wurde. Nach dem Fall der Sanktionen eröffnen sich für ausländische Investoren interessante Chancen in einem der größten Absatzmärke des mittleren Ostens.

Durch die neuen Einspeisetarife für Wind- und Solarenergie, die zwischen ca. 0,17 Euro und 0,30 Euro liegen, sind nicht nur die Erwartungen an einen schnell wachsenden Markt enorm. Zusätzlich könnte die Wirtschaftlichkeit von erneuerbaren Energie Anlagen profitabel hoch sein. "Der Iran bietet ein riesiges Absatzpotential für unsere Solarfirmen und der politische Wille, diesen Markt zum Erfolg zu führen, ist überdeutlich erkennbar. Was nun zählt, ist die Geschwindigkeit und die Beharrlichkeit, Geschäftskontakte aufzubauen", erläutert Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Mai 2016.