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IBC SOLAR AG (opm) - Strom von der Halde: IBC SOLAR führt alte Deponie zu neuer Wirtschaftlichkeit

Realisierung des Solarparks in Fahrenholz brachte besondere bauliche Herausforderungen mit sich

Die IBC SOLAR AG, eines der weltweit führenden Systemhäuser für Photovoltaik (PV) und Energiespeicher, hat die ehemalige Hausmülldeponie in Fahrenholz in einen Solarpark vewandelt. Das Unternehmen nutzte dabei seine langjährige Erfahrung in der Bebauung von Deponien und leitete alle Schritte der Projektentwicklung – von der technischen Detailplanung über erforderliche Genehmigungen bis hin zum Bau und der technischen Inbetriebnahme. Die feierliche Inbetriebnahme mit Vertretern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) als Grundstückseigentümerin, dem Bezirksvorsteher des gemeindefreien Bezirks Osterheide sowie dem zukünftigen Betreiber fand am 21. April statt.

In nur fünf Wochen Bauzeit hat der Photovoltaikexperte aus Bad Staffelstein die ehemalige Hausmülldeponie wieder zu neuer wirtschaftlicher Nutzbarkeit geführt und einen Solarpark mit 2 Megawatt Peak (MWp) Leistung auf dem Gelände des NATO-Truppenübungsplatzes Bergen nördlich von Hannover installiert. Die zielgerichtete Planung und Durchführung des Projekts ermöglichte die Inbetriebnahme und schlüsselfertige Übergabe zum 30. März. Damit konnte sich der Käufer, die 7C Solarparken AG aus Bayreuth, die Förderung der EEG-Einspeisevergütung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr sichern. Die Fläche hat IBC SOLAR im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) gepachtet.

Anspruchsvolle Konstruktionen
Nach dem aktuellen EEG werden Deponien als bauliche Anlagen eingestuft. IBC SOLAR setzt daher sowohl als Projektentwickler als auch EPC-Anbieter in diesem Jahr bewusst auf die Errichtung von Freiflächenanlagen auf diesen Flächen.

Das Projekt in Fahrenholz ist typisch für die Bebauung von ehemaligen Deponien: eine Abdichtung mit unterschiedlich starker Oberbodenschicht, Böschungen, Gasbrunnen und -leitungen erschweren die Planung und den Bau. Aufgrund der unterschiedlich starken Rekultivierungsschicht über einer Dichtungsschicht zum Abfangen von Deponiegasen am Untergrund gestaltete sich insbesondere der Aufbau der Unterkonstruktionen sehr kompliziert. Um Beschädigungen von Folien oder anderen Dichtungsschichten bei der Einbringung der Fundamente in den Boden zu vermeiden, war die exakte Berechnung der richtigen Rammtiefe entscheidend. Für die Bebauung der Deponie in Fahrenholz wurde zunächst ein Statikgutachten erstellt, das die Beschädigung der Betonit-Schicht ausschloß. Mit einer Rammtiefe von nur 70 cm für die Fundamente konnte so dennoch die Stabilität der Anlage auf dem topografisch anspruchsvollen Untergrund gewährleistet werden.

Qualitätssicherung bei der Deponiebebauung
Zu den entscheidenden Kriterien der erfolgreichen Umsetzung einer Deponiebebauung zählt auch die Erstellung eines Qualitätssicherungsplans. Dieser wird in den meisten Fällen von den baugenehmigenden Behörden angefordert. Die erfahrenen Projektentwickler von IBC SOLAR erstellen diese Pläne grundsätzlich für jeden Solarpark auf ehemaligen Deponien. Aufgrund umfassender Erfahrungswerte bei der Bebauung von Bauschutt-, Erdstoff- oder Hausmüll-Deponien, kann IBC SOLAR so die hohen eigenen Qualitätsansprüche einhalten und die Sicherheit bei der Durchführung der Projekte von Anfang bis Ende gewährleisten.

Quelle: 25. April 2016, www.ibc-solar.de


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