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Erneuerbare Energien schaffen bleibende Werte - Gutes und Nachhaltiges für die Umwelt und zukünftige Generationen tun

Vielen Stiftern ist nicht bewusst, dass sie über die Stiftung hinaus Werte stiften können. Auch die Art, wie die Gelder der Stiftung angelegt sind, kann sinnvolle Werte schaffen. "Geschlossene Fonds im Bereich Erneuerbare Energien werden aufgelegt, um konkrete Projekte wie Windparks, Biogas- oder Solaranlagen zu finanzieren", erklärt Anette Rehm, Gründungsmitglied der Initiative Geld mit Sinn!, Finanzexpertin und Marketingleitung bei UDI - umweltfreundliche Geldanlagen.

Der Anleger kann sich innerhalb eines begrenzten Zeitraums beteiligen. Ist das für die Projektrealisierung benötigte Eigenkapitalvolumen erreicht, wird der Fonds geschlossen. Alle Details zum Investitionsvorhaben sind in einem geprüften und genehmigten Verkaufsprospekt dargestellt. Dabei werden offen die Chancen und etwaige Risiken dieser Geldanlage aufgelistet.

Erneuerbare-Energien-Fonds als Alternative
Solarfonds mit sieben Prozent Ertrag pro Jahr, Investitionen in Windparks mit acht Prozent jährlicher Ausschüttung, Biosgasfonds können sogar bis zu zehn Prozent Ertrag pro Jahr bringen. Damit haben sich Geldanlagen in erneuerbare Energien als interessante Alternativen für die Anleger entwickelt.

Die Anlagedauer von Erneuerbare-Energien-Fonds ist in der Regel auf 20 Jahre ausgelegt. Denn so lange kann der Fonds mit den festgelegten Preisen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz rechnen. Der Profit für die Anleger kommt aus den Erträgen, die das Projekt aus den Einspeiseerlösen der "sauberen" Energie erwirtschaftet.

Anleger investieren direkt in Sachwerte, also in Solarparks, Wind- und Biogasanlagen. Außerdem: Energie wird immer gebraucht und die Sicherstellung der Energieversorgung ist eine vordringliche Aufgabe.

Neben dem klassischen Beteiligungsmodell des geschlossenen Fonds gibt es auch Zinspapiere, über die in erneuerbare Energien investiert wird. Der Anleger gibt an das Unternehmen ein nachrangiges Darlehen und erhält dafür jährlich eine Zinszahlung aus den Jahresüberschüssen. Laufzeiten bis zu 10 Jahren machen solche Papiere als Alternative interessant. Auch hier gilt: Es handelt sich um Unternehmensbeteiligungen mit allen Chancen (hohe Rendite), aber auch Risiken (Ausbleiben der Zinszahlungen oder Kapitalrückzahlung). Der Unterschied zum "klassischen" geschlossenen Fonds: Das Anlegergeld fließt nicht direkt in einen Anteil an z.B. einem Solarpark, sondern in ein Unternehmen, das in diese Sachwerte investiert. Die Mindestbeteiligung an solchen "grünen Geldanlagen" beträgt in der Regel 5.000 Euro.

Statt einer Beteiligung an einem Fonds oder einem Zinspapier können Anleger ab einer Größenordnung von 100.000 Euro aufwärts auch in individuelle Erneuerbare-Energie-Projekte investieren. Hier lohnt die konkrete Nachfrage bei Anbietern solcher "grünen Geldanlagen". Gute Übersichten bieten z.B. www.geldmitsinn.de, www.greevalue.de.


Autorin: Anette Rehm, Gründungsmitglied der Initiative Geld mit Sinn!, Finanzexpertin und Marketingleitung bei UDI - umweltfreundliche Geldanlagen