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Aus dem greenValue Newsletter - Lichtblick für Biogas-Altanlagen. Neue Hoffnung dank EEG-Novelle 2016?

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2016. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Die Förderung für Biogas-Altanlagen wird ab 2020 schrittweise auslaufen. Bislang trägt Biogas rund 5 % am deutschen Stromverbrauch bei. Ob dieser Anteil ohne finanzielle Unterstützung weiterhin Bestand haben wird, ist zweifelhaft. Jedoch könnte den Altanlagen bei der bevorstehenden EEG-Novelle 2016 eine neue Perspektive eröffnet werden. Gemeinsame Ausschreibunge für neue, bestehende und erweiterte Biomasseanlagen des BMWi sind in einem Eckpunktepapier zum EEG vorgesehen. Die Einzelheiten dazu werden noch besprochen. Der Bundesrat und die Bundesländer fordern, dass eindeutige Lösungen für die Altanlagen im EEG enthalten sind. Die Bundesländer möchten zum einen, „dass der Bund in der Novelle ein Marktdesign entwickelt, von dem Neu- und Bestandsanlagen gleichermaßen profitieren“, zum anderen drängen sie darauf das Zubauziel von 100 Megawatt / Jahr im EEG 2016 aufzunehmen.

Zukünftig werden sich die Biogasanlagenbetreiber in Konkurrenz mit anderen Biogasprojekten begeben müssen, um einen Zuschlag zum EEG zu erhalten. Das bedeutet, dass nur noch die Betreiber einen Zuschlag bekommen, die ihren Strom - aus entweder alten oder neuen Anlagen - am kostengünstigsten anbieten können. Allerdings müssen die Anlagen dazu flexibel ausgelegt werden, um den Strom bei Bedarf bereitzustellen. Inwieweit sich die Modernisierung und Aufrüstung der Speichertechnologien tatsächlich lohnt ist gerade für viele Landwirte, die auf Biogas setzten, ungewiss, wenn nicht sicher ist ob die Förderung noch weiter Fortbestand haben wird.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2016.