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Aus dem greenValue Newsletter - Erneuerbare Energien im Wärmemarkt stärken

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2016. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Noch immer heizt Deutschland klimaschädigend und ein Richtungswechsel scheint in weiter Ferne zu liegen. Dies beweist der starke Rückgang vom Verkauf von Wärmepumpen, Solarthermie-Anlagen und Biomassekesseln im Jahr 2015. Konventionelle Heizungen hingegen verzeichneten einen Verkaufszuwachs. Die Austauschrate ist viel zu gering und beträgt gerade einmal 0,5 % (80.000 Öko-Heizungen bei 20,7 Mio. Heizungen in Deutschland). Gründe für die niedrige Austauschrate könnten zum einen die niedrigen Preise für Heizöl und Erdgas sein, zum anderen gibt die Bundesregierung falsche Signale indem sie Steuergelder für die Förderung von Öl- und Gaskesseln ausgibt. Darüber hinaus müsste es deutliche Maßnahmen geben, um die Dekarbonisierung des Wärmemarktes zu beschleunigen.

Dies ist von Nöten um einen Beitrag zur Verringerung der Erderwärmung zu leisten. Schließlich stammt rund ein Drittel der Treibhausgasemission in Deutschland von Wohngebäuden, Nichtwohngebäuden und Prozesswärme. Bis 2050 hat die Bundesregierung geplant, einen klimaneutralen Gebäudestand zu erzielen. Im November 2015 hat die Bundesregierung die Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG) veröffentlicht,  mit dem Ziel eine Endenergieeinsparung zwischen 36 und 55 Prozent gegenüber 2008 zu schaffen und den Anteil Erneuerbarer Wärme bis 2050 auf 57 bis 67 Prozent ansteigen zu lassen.

Wichtige Eckpunkte des Strategiepapiers sind unter anderem die Energieberatung, die Weiterentwicklung des Energieeinsparrechts, die Einführung gebäudeindividueller Sanierungsfahrpläne, die Verstetigung und Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms (KfW-Förderprogramme) sowie die Fortentwicklung des Marktanreizprogramms zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärme- und Kältemarkt (MAP).

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2016.