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ABO Wind AG (opm) - Schwalm-Eder-Kreis genehmigt Bau eines Wetterradarturms im Kellerwald

- Abbau des bisherigen Radars in Diemelsee (Waldeck-Frankenberg) soll neue Windparks ermöglichen
- Touristische Aufwertung des Wüstegartens mit Aussichtsplattform geplant
- ABO Wind arbeitet an Finanzierung der Verlegung

Der Schwalm-Eder-Kreis hat den Bau einer Wetterradarstation unweit des Gipfels des Wüstegartens genehmigt, dem mit 675 Meter höchsten Berg des Kellerwalds. Der Neubau würde den Abbau des aktuellen Wetterradars ermöglichen, das sich rund 50 Kilometer nordwestlich befindet. Die bisherige Anlage des Deutschen Wetterdienstes in Diemelsee-Flechtdorf blockiert im Landkreis Waldeck-Frankenberg Windenergieprojekte, die im 15-Kilometer-Radius geplant sind. Auch Planungen von ABO Wind sind davon betroffen.

Die Gemeinde Jesberg, auf deren Gemarkung sich das geplante Radar befindet, ist sehr an der Errichtung interessiert. Momentan thront ein 28 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Wüstegarten und ermöglicht einen großartigen Blick in die nordhessischen Hügel und Wälder. Der Holzturm ist  sanierungsbedürftig. Eine Reparatur würde die Gemeinde stark belasten. Daher hat ABO Wind eine Station mit stählerner Aussichtsplattform in 39 Meter Höhe entwerfen lassen. In konstruktiver Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst soll es erstmals gelingen, die Sammlung von Wetterdaten mit einer touristischen Attraktion zu verbinden.

ABO Wind hofft nun, dass sich sechs Windkraftanlagen, die das Unternehmen im Landkreis Waldeck-Frankenberg plant, als genehmigungsfähig erweisen. „Bundesweit scheitern viele Windparks an artenschutzrechtlichen Vorbehalten“, sagt ABO Wind-Planungschefin Urta Steinhäuser: „Wir erleben eine Spirale sich verschärfender Ausschlusskriterien.“ Die Verlegung des Radars würde mindestens 1,5 Millionen Euro kosten. „Das können wir nur refinanzieren, wenn die Windparks dann auch tatsächlich genehmigt würden. Das betrifft unsere eigenen Projekte sowie die weiterer Planer, die sich für den Neubau des Radars engagieren.“ Die Regionalplanung für Nordhessen antizipiert die Verlegung bereits und weist mindestens 500 Hektar Vorranggebiete für Windkraft aus, die aktuell noch blockiert sind.

Quelle: 23. März 2016, www.abo-wind.com


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