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Pressemitteilung Lacuna AG - Erneuerbare Energien in Deutschland - Bayern als Windkraftstandort

Regenerative Energien zählen heute bereits zu den tragenden Säulen im deutschen Strommix. Innerhalb weniger Jahre haben sie eine beeindruckende Entwicklung vollzogen. Allein zwischen 2001 und 2011 stieg ihr Beitrag am Gesamtenergieverbrauch von 4,1 auf 11,9%. Laut EU-Klimaschutzzielen soll dieser Anteil bis 2020 auf gut 20%1 steigen. Experten schätzen das vorhandene Potenzial in der Bundesrepublik jedoch noch deutlich höher ein. Welche Gründe dafür sprechen und weshalb insbesondere Windkraft vom weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien profitiert, erläutert im Folgenden die Lacuna AG. Mit ihrer Mutterfirma Fronteris haben die Regensburger seit 1998 bereits zahlreiche Erneuerbare-Energien-Projekte umgesetzt.

Deutschland als unabhängiger Energieversorger
Alternative Energieträger erzeugen kaum Treibhausgase und wirken somit dem sich verschärfenden Klimawandel entgegen. Darüber hinaus leisten sie einen wesentlichen Beitrag für eine importunabhängige Energieversorgung. Aktuell ist diese noch sehr hoch, denn drei Viertel der hierzulande genutzten Energie werden aus dem Ausland eingeführt. Hierzu äußert sich Thomas Hartauer, Vorstand der Lacuna AG: "Ziel muss es sein, eine eigenständige und zukunftsfähige Energieversorgung auf Basis regenerativer Quellen aufzubauen. Nur dann kann Deutschland den beschlossenen Weg hin zu einer umweltfreundlichen Energiepolitik tatsächlich gewährleisten." Dass das möglich ist, belegen aktuelle Branchenberechnungen. Demzufolge werden bereits in weniger als zehn Jahren 28% des Endenergieverbrauchs in Deutschland durch Erneuerbare Energien gedeckt - das sind über 15% mehr als noch 2011.

Windenergie im Fokus
Beim weiteren Ausbau regenerativer Energieträger in Deutschland steht insbesondere Windkraft im Fokus. Bereits 2010 hatte sie laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit 36% den mit Abstand größten Anteil an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Insgesamt belief sich die Strombereitstellung aus Windenergie auf 37,8 Terrawattstunden (TWh)2. Unter den Erneuerbaren Energien belegte Windkraft damit den ersten Platz.

Seit mehr als 15 Jahren wächst der Markt für Windenergie hierzulande deutlich. Waren zu Beginn der 90-er Jahre nur etwa 2.000 - 3.000 Megawatt (MW) Windleistung installiert, steigerte sich diese Zahl bis Ende 2011 bereits auf über 28.000 MW3 - eine Zunahme von rund 800%. Auch für die kommenden Jahre rechnet der Bundesverband WindEnergie e.V., nach einer Schwächephase im vergangenen Jahr, mit einem weiter wachsenden Inlandsmarkt. Dies wirkt sich sowohl auf die Umsatzzahlen der Hersteller als auch auf die Beschäftigungszahlen aus. Bereits 2010 gab es über 96.000 Arbeitsplätze in diesem Sektor. "Zwar ging der Umsatz im letzten Jahr von 6,5 Mrd. auf knapp 5 Mrd. Euro zurück. Gründe hierfür waren u.a. die Spätfolgen der Finanzkrise sowie Unsicherheiten bei Netzanforderungen an Windenergieanlagen. Durch das im Spätsommer 2010 verabschiedete Energiekonzept der Bundesregierung sind diese jedoch inzwischen weitestgehend ausgeräumt. Aktuell vermelden Hersteller wieder steigende Auftragseingänge", erläutert Hartauer.

Ein Ende dieser positiven Entwicklung sei laut Hartauer nicht in Sicht - im Gegenteil: "Windkraft leistet als heimisch nahezu überall verfügbare Energiequelle einen wichtigen Beitrag dazu, die Abhängigkeit von Energieimporten spürbar zu senken und den deutschen Energiebedarf künftig zu decken", so Hartauer. Daher profitieren nicht nur Standorte in Norddeutschland durch die dort sprichwörtlich vorhandene steife Briese. Auch Süddeutschland bietet gute Voraussetzungen für die Energieerzeugung durch Wind.

Bayern als idealer Standort
Zu den attraktiven süddeutschen Windenergiestandorten zählt bspw. Bayern. Hier treibt die Landesregierung den Ausbau der Windenergie massiv voran. Zum 30. Mai 2011 waren bereits über 680 Windenergieanlagen errichtet bzw. beantragt. Nach Angaben der Bayerischen Staatsregierung soll diese Zahl bis 2021 auf 1.000 - 1.500 weiter steigen. Der politische Wille zum verstärkten Ausbau der Windenergie spiegelt sich darüber hinaus auch im sogenannten Energiekonzept "Energie innovativ" wider. "Entlang des Konzeptes ist eine Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien am Strombedarf in den nächsten Jahren auf 50% geplant. Zusätzlich soll das für die Errichtung von Windenergieanlagen erforderliche Genehmigungsverfahren transparenter und schneller sowie die Kalkulationssicherheit für Investoren verbessert werden", führt Hartauer aus. Für Windenergieanlagen stellt die Bayerische Staatsregierung zudem Grundstücke wie bspw. den Bayerischen Staatsforst zur Verfügung. Darüber hinaus profitiert Bayern von guten klimatischen Rahmenbedingungen. Laut Berechnungen des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie liegen die Windgeschwindigkeiten in Nordbayern, je nach Nabenhöhe der Windenergieanlagen, zwischen 4,0m/s - 6,5m/s (80 m) und 4,5m/s - 7,5m/s (140 m). Im bayerischen Hof - hier entsteht aktuell ein Windpark der Lacuna AG - erreichen die Windgeschwindigkeiten in der für Windenergieanlagen relevanten Höhe durchschnittlich 6,4m/s. "Aufgrund dieser günstigen Voraussetzungen bietet Bayern eine ideale Basis für eine anhaltend positive Entwicklung der Windenergiebranche, von der Investoren nachhaltig profitieren", schließt Hartauer ab.


Verantwortlicher Herausgeber
Lacuna AG
Thomas Hartauer
T. 0941 99 20 88 0
F. 0941 99 20 88 38
E. hartauer@lacuna.de
I. www.lacuna.de


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