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OSTWIND AG (opm) - Neues Wald-Windprojekt im sauerländischen Kreis Olpe

OSTWIND und Wald und Holz NRW werben mit garantierter Bürgerbeteiligung und schonender Waldnutzung

Ganz neue Wege wollen die in Duisburg ansässige OSTWIND-Gruppe sowie Wald und Holz NRW mit dem gemeinsam initiierten Wald-Windprojekt Windfart im sauerländischen Kreis Olpe gehen. Da ist zum einen, dass das verantwortliche Planungsunternehmen OSTWIND dafür erstmals schon vorab eine Bürgerbeteiligung garantiert – mit dem Ziel, „den umliegenden Gemeinden ein Höchstmaß an regionaler Wertschöpfung zukommen zu lassen“, wie  OSTWIND-Geschäftsführer Dr. Rolf Bungart bei der Vorstellung des Projekts erläuterte. „Darüber hinaus wollen wir zeigen, dass die Nutzung der Windkraft durchaus im Einklang mit einer nachhaltigen Waldnutzung, einem attraktiven Tourismus und einer ungestörten Naherholung steht“, so der Geschäftsführer.

Der OSTWINDpark Windfart soll auf vom Land NRW nach einem umfangreichen Bieterverfahren zur Verfügung gestellten Staatswaldflächen entstehen. Dafür hat Wald und Holz NRW mit OSTWIND einen sogenannten Standortsicherungsvertrag geschlossen. Er erlaubt es dem Planungsbüro zunächst zu prüfen, ob die Flächen ganz grundsätzlich für die Errichtung von Windenergieanlagen geeignet sind. Um dafür eine zuverlässige Datengrundlage zu schaffen, wurde noch Ende letzten Jahres bei der zuständigen Genehmigungsbehörde im Kreis Olpe ein 99 m hoher Windmessmast beantragt. „Die Genehmigung für einen Windmessmast hat aber nichts mit dem späteren Genehmigungsverfahren für den Windpark selbst zu tun“, wie Dr. Bungart betonte.

Der Standort für maximal 11 Anlagen befindet sich in potenziellen Wind-Vorranggebieten auf 500 m bis 600 m Höhe zwischen Lennestadt und Kirchhundem. Sie zeichnen sich durch ein starkes Windregime, eine gute Infrastruktur sowie großen Abstand zu den nächsten Ortschaften aus. „Die exponierte Lage hat uns veranlasst, dass wir bei der Umsetzung des Projekts auf fundiertes Know-how sowie große Sensibilität setzen – beides sehen wir bei OSTWIND am besten gegeben“, verdeutlichte Axel Kämmerling, Ansprechpartner für das Bieterverfahren bei Wald und Holz NRW.

Wald-Windenergie auf höchstem Niveau

Zusammen mit Wald und Holz NRW will die OSTWIND-Gruppe in den kommenden Wochen verstärkt auf die umliegenden Kommunen zugehen, um die nächsten Schritte bei der Planung des Wald-Windparks Windfart auf möglichst breiter Basis abzustimmen.

OSTWIND baue auf ein integriertes Planungskonzept, das Rücksicht auf die landschaftlichen Gegebenheiten nehme, vor Ort Transparenz und Vertrauen schaffe und die Potenziale der Bürgerbeteiligung optimal ausschöpfe, so Dr. Bungart. „Wir respektieren deshalb natürlich auch, dass Kirchhundem und Lennestadt zunächst ihre Verfahren zur Aufstellung eines Flächennutzungsplans mit Windvorrangzonen fortsetzen wollen. Dennoch sind wir überzeugt, dass am Ende aufgrund der hervorragenden Standorteigenschaften, des hohen Windaufkommens und des regionalen Wertschöpfungspotenzials alles für den neuen Windpark an der Rehhecke spricht“, erklärte er.

Die OSTWIND-Gruppe mit Sitz in Regensburg sowie Niederlassungen in Duisburg und Potsdam plant, realisiert und betreibt seit 1994 Windparks. Zuletzt hat sich das mittelständische Familienunternehmen sehr intensiv der Windnutzung im Wald und deren besonderen Herausforderungen angenommen. „Inzwischen konnten wir in Bayern, Sachsen und Brandenburg schon 17 Wald-Windparks mit 70 Anlagen und über 160 MW Leistung erfolgreich ans Netz bringen“, bilanzierte der OSTWIND-Geschäftsführer.  „Das beinhaltet nicht nur viel Erfahrung, was die Planung und Realisierung anbelangt, sondern auch hohe Kompetenz darin, die Windenergie im oder besser gesagt über dem Wald äußerst sensibel anzugehen.“ Wind und Wald „bedeuten Nachhaltigkeit und Klimaschutz im doppelten Sinn – zur gleichen Zeit auf der gleichen Fläche“, so Dr. Bungart abschließend.

In den nächsten Wochen wird OSTWIND eine eigene Projektwebsite unter www.ostwindpark-windfart.de einrichten, um die Bevölkerung und alle Beteiligten vor Ort mit aktuellen Informationen auf dem Laufenden zu halten.

Quelle: 12. Februar 2016, www.ostwind.de


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