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IFE Eriksen AG Komplettiert Niedersachsens grössten Solarpark

Prof. Dr. Klaus Töpfer und Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner eröffnen Solarpark auf dem Oldenburger Fliegerhorst // 13,9-MW-Solarkraftwerk produziert Strom für 3.200 Haushalte

Oldenburg, 01.03.2012 Die Oldenburger IFE Eriksen AG weiht heute gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Töpfer und Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner den "Solarpark Fliegerhorst Oldenburg" offiziell ein. Der Solarpark erzeugt mit einer Leistung von 13,9 MW rund 13 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich. Das reicht, um den Strombedarf von rund 3.200 Vier-Personen-Haushalten zu decken. Zusätzlich vermeidet das Kraftwerk jährlich rund 7.400 Tonnen des Treibhausgases CO2.

Der "Solarpark Fliegerhorst Oldenburg" wurde innerhalb kürzester Zeit von der IFE Eriksen AG realisiert. Alle erforderlichen Genehmigungen hat das Unternehmen innerhalb von nur wenigen Wochen eingeholt. Den anschließenden Bau und die Installation der Technik konnte die IFE Eriksen AG in weniger als zwei Monaten umsetzen.

59.136 Solarmodule von Hanwha SolarOne und 7 Wechselrichterstationen von Enercon kommen auf dem Oldenburger Fliegerhorst zum Einsatz. Der Solarpark erstreckt sich auf 29 Hektar und befindet sich auf dem Oldenburger Teil des Fliegerhorstes. Erst im November wurde auf der Wiefelsteder Seite des Fliegerhorstes ein weiterer Solarpark eingeweiht. Zusammen bedecken die beiden Solarparks eine Gesamtfläche von über 76 Hektar.

"Für das Windenergieland Niedersachsen ist der Solarpark Fliegerhorst Oldenburg ein wichtiger Schritt zu einem nachhaltigen Energiemix, der Strom aus Wind, Sonne und Bioenergie vorsieht. Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens 25 Prozent des Endenergieverbrauchs in Niedersachsen aus erneuerbaren Energie bereit stehen", erläutert Jakobus Smit. "Ein Ziel, das nur mit Hilfe der Solarenergie zu erreichen ist. Mit Absenkung der Solarförderung sorgt die Bundesregierung dafür, dass ihre eigenen Pläne, aus der Atomenergie auszusteigen, kaum realisierbar sind." Am 9. März soll die neue Regelung der Bundesregierung in Kraft treten und Kürzungen von bis zu 30 Prozent beinhalten. Der Solarpark Fliegerhorst Oldenburg speist bereits seit Dezember 2011 Strom in das Netz der EWE ein und ist damit von den neuen politischen Entwicklungen nicht unmittelbar betroffen.

Die IFE Eriksen AG hat über eine zur Unternehmensgruppe gehörende Betreibergesellschaft rund 28,5 Millionen € in die Errichtung dieses Solarparks investiert. Eine lohnende Investition für die Stadt Oldenburg und für die Umwelt. Auch eine finanzielle Beteiligungsmöglichkeit für Oldenburger Bürger ist vorgesehen. "Wir möchten interessierten Oldenburger Bürgern die Möglichkeit geben, sich an dem Solarpark ihrer Heimatstadt finanziell zu engagieren und werden eine attraktive Beteiligungsmöglichkeit schaffen", ergänzt Heiner Willers, Vorstandsmitglied der IFE Eriksen AG. Im Sommer sollen die Beteiligungsmöglichkeiten den Oldenburger Bürgern vorgestellt werden.

Statement Prof. Dr. Töpfer, Umweltminister a.D.
Die Energiewende in Deutschland wird weltweit intensiv und erwartungsfrohkritisch verfolgt. Dieses große Projekt des Ausstiegs aus der Kernenergie innerhalb von 10 Jahren muss gelingen. Die Photovoltaik wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten müssen. Die dafür erforderliche Technik verbessert sich ständig, die Kosten sinken. Ein Solarpark, auch in Norddeutschland, wird zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende sinnvoll beitragen.

Statement Prof. Dr. Gerd Schwandner, Oberbürgermeister Stadt Oldenburg
"Oldenburg ist ein Zentrum der Erneuerbaren Energien. Das ist bekannt. Bisher galt das allerdings vorwiegend für die Forschung und für den privaten Konsum, nicht für die Produktion. Dafür waren die Flächenressourcen in unserer wachsenden Stadt einfach zu knapp. Erst die Konversion des Fliegerhorstes hat neue Möglichkeiten eröffnet; und die wurden klug genutzt. Der Solarpark ist eine ideale Nachnutzung für das schwierige Terrain um das Rollfeld. Außerdem kommt das nötige Know-how direkt aus Oldenburg. Das Projekt ist deshalb dreifach sinnvoll: Es ist eine gelungene Konversion - durch ein hiesiges Unternehmen - zugunsten der Umwelt. Ich bin dankbar dafür und gratuliere herzlich dazu."

Statement Jürgen Schmidt, Account Manager von Hanwha Solar
"Wir möchten IFE Eriksen zur Fertigstellung eines weiteren großen PV-Parks beglückwünschen Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren PV-Modulen dazu beitragen konnten. Die Zusammenarbeit mit IFE ist eine Freude gewesen! Hanwha Solar ist von der Professionalität und Schnelligkeit, mit der dieses Projekt realisiert wurde, beeindruckt. Das erste Modul wurde am 15. Oktober montiert, und bereits Ende November waren die kompletten 13,9 MW installiert."

Die IFE Eriksen AG
Die IFE Eriksen AG mit Sitz in Oldenburg und Niederlassungen in Rostock, Berlin und Prenzlau ist Spezialist im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Unternehmen plant, errichtet und betreibt Windparks, Solarparks und Solarfabriken. Gegründet wurde die IFE Eriksen AG 1979 und zählt zu den Pionieren im Bereich der Erneuerbaren Energien. Inzwischen zeichnet die IFE Eriksen AG verantwortlich für die Errichtung von Windparks mit einer Gesamtleistung von über 135 MW installierter Leistung sowie für Solarparks mit einer Leistung von rund 45 MW.

Kontakt
IFE Eriksen AG, Rosenstraße 41, 26122 Oldenburg
Tanja Schur | T +49 441 92 561 170 | schur@ife-net.de | www.ife-eriksen.de


Fliegerhorst Oldenburg (Quelle: Wikipedia)
Am 20. August 1933 wurde der Flugplatz auf der unbesiedelten Alexanderheide im Norden der Stadt im Rahmen eines Großflugtages feierlich eröffnet. Bereits 1936 übernahm die Deutsche Luftwaffe den Fliegerhorst (Deckname "Kumpel"). Ab 1939 verlegten verschiedene Verbände nach Oldenburg. Am 9. Mai 1945 erfolgte die Besetzung Oldenburgs durch kanadische Streitkräfte.

Die britische Royal Air Force reaktivierte den Flugplatz 1951, die Modernisierung begann im November des Jahres. Der Flugbetrieb in RAF Oldenburg begann wieder im Juni 1952. Hier lagen bis 1956 verschiedene Staffeln, die das 124. Wing (Geschwader) bildeten. Anfangs lagen hier drei Staffeln Vampire FB9, die Ende 1953 auf die Sabre F4 umgerüstet wurden. Diese und parallel noch eingesetzte Venom FB1 wurden ab Mai 1955 durch die Hunter F4 ersetzt.

Im Oktober 1957 erfolgte die Übergabe der Station durch die RAF an die Bundeswehr, als erster Verband bezog die Waffenschule der Luftwaffe 10 als Ausbildungsstätte für Flugzeugführer auf North American F-86 Sabre Quartier auf dem wieder als Fliegerhorst Oldenburg bezeichneten Gelände. Hier erfolgte 1959 die Aufstellung des Jagdgeschwaders 72, doch im gleichen Jahr wurde der Verband bereits nach Leck (Nordfriesland) verlegt. 1962 wurde das Aufklärungsgeschwaders 54 (Fiat G.91) von Erding nach Oldenburg verlegt, im folgenden Jahr die Waffenschule der Luftwaffe 10 nach Jever.

1964 wurde das Aufklärungsgeschwader 54 aufgelöst, gleichzeitig erfolgte eine Rückverlegung des Jagdgeschwaders 72 von Leck nach Oldenburg. Beide Verbände wurden aufgrund der Auftragsänderung für den Einsatz (die Flugzeuge waren fortan nicht mehr Tagjäger, sondern die Erdzielbekämpfung war der Auftrag des Verbandes) zum Jagdbombergeschwader 43 fusioniert. Unterstellt war der Verband der 4. Luftwaffendivision, geflogen wurde die F-86 Sabre. 1966 erfolgte die Umstellung auf Fiat G.91, im Jahr darauf die Umbenennung in Leichtes Kampfgeschwader 43, 1979 schließlich die Rückbenennung in Jagdbombergeschwader 43. Ab 1981 wurde der Alpha Jet in Oldenburg geflogen. 1991 wurden 18 Alpha Jet der 2. Staffel wegen des Golfkriegs kurzzeitig in die Türkei verlegt. Am 30. September 1993 erfolgte dann die Außerdienststellung/Auflösung des JaboG 43; ein Jahr später, am 1. November 1994, die offizielle Entwidmung des Flugplatzes.

Neben dem fliegenden Verband war von 1957 bis 1958 die Luftwaffenversorgungsgruppe 22 auf dem Gelände des Fliegerhorstes stationiert. 1959 wurde sie zum Luftwaffenversorgungsregiment 6 umstrukturiert, deren Stab in der Oldenburger Donnerschwee-Kaserne Quartier bezog. Die Luftwaffensanitätsstaffel des LVR 6 (bis 1993), die Feldwerft Fiat G-91 (von 1966-1981) sowie dessen Nachfolgeverband Luftwaffenwerft 61 des LVR 6 (von 1981 bis 1993) waren auf dem Gelände des Fliegerhorstes stationiert. Von 1968 bis 1991 war zudem die 3. Batterie des Flugabwehrraketenbataillons 24 der Flugabwehrtruppe Nike (Rakete) auf dem Fliegerhorst stationiert, von 1993 bis 2006 (Verlegung nach Bad Sülze) die Flugabwehrraketengruppe 24 des Flugabwehrraketengeschwaders 2.


Quelle: 1. März 2012, www.ife-eriksen.de

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