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Bundesverband WindEnergie e.V. (opm) - Windenergie stärkt wirtschaftliche Basis und finanzielle Kraft von Schleswig-Holstein

BWE befürchtet falsche Weichenstellung der Landesregierung.  „Die Windenergie sichert in Schleswig-Holstein mehr als 9.000 Menschen eine fair gezahlte Beschäftigung. Sie sorgt darüber hinaus auch für Finanzflüsse, von denen Kommunen und Land deutlich profitieren. Dies unterstreicht: Mit der Energiewende gewinnt Schleswig-Holstein an Anziehungskraft.

 „Diese Fakten lassen sich nicht wegwischen. Wir fordern deswegen die Landesregierung auf, endlich den Fuß von der Bremse zu nehmen und die Ausbaudynamik nicht noch länger zu gefährden“, so Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie vor dem Hintergrund der ersten Auftaktveranstaltung der Landesregierung zur neuen Regionalplanung am Dienstag in Kiel.

„Windkraftanlagen gehören inzwischen wie die Windmühlen im 18. Jahrhundert zum festen Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Dabei stehen diese heute auf lediglich 1,7 Prozent der Landesfläche. Über 98 Prozent des Landes leisten also keinen Beitrag zur Gewinnung der preiswerten Windenergie an Land. Die Landesregierung darf die ökologischen und ökonomischen Vorteile der kostengünstigsten Energiegewinnung bei der Regionalplanung nicht aus den Augen verlieren“, so Christiansen weiter.

Das Land Schleswig-Holstein will nach der neuen Regionalplanung 300 Prozent des eigenen  im Land verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugen – das ist der Wert, den das Stromexportland Schleswig-Holstein auch früher erreichte. Allerdings mit Kernenergie. „Wir wollen eine echte Energiewende und müssen deswegen die Wärmeversorgung und die Mobilität endlich erneuerbar gestalten, das geht nur mit einem planbaren Ausbau der Windenergie. Eine reine Stromwende ist uns zu wenig“, so der BWE-Landesvorsitzende.

Die Windbranche steht nicht zuletzt durch die in Schleswig-Holstein üblichen Bürgerwindparks fest an der Seite der Menschen in der Region. Sie trägt dazu bei, dass es im Norden eine echte Zukunft für nachfolgende Generationen gibt und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der BWE begrüßt die Ergebnisse der Klimakonferenz von Paris (COP 21), die eine konsequente Fortführung der Vereinbarungen zum Klimaschutz auf dem G20-Treffen in Elmau darstellen, ausdrücklich. Die verbindliche Festlegung auf das 2 Grad-Ziel (und die ambitionierte mögliche Reduzierung auf nur 1,5 Grad) erfordern weiter einen konsequenten und ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein.

Quelle: 11. Januar 2016, www.wind-energie.de


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